In short
The episode is a Swiss football round-up by Blick reporters Florian Ratz and Sven Schoch, with Tobi Wedermann joining “Zwischendos” talk. Topic highlights: (1) Bern’s “Standpauken” and the unusual anger of a Giorgio Contini criticism bubble, including a fan who confronted players at close range and the recurring “Sonnenbrillen” anecdote from Christian Gross’ training. Key claim: the trigger is less tactics than perceived authenticity/leadership and respect; fans get personal when coaches don’t “read the moment” with rawness.
Notable examples
Bern fan confrontation; Contini’s perceived “giftiness” despite results; St. Gallen’s 20-year breakthrough in Bern and the “St. Galler Loch” fear. (2) FC Luzern analysis: Mario Frick’s approach, mutiger Spieler-Einsatz (Freimann), and a data/expected-goals discussion where Luzern reportedly wins despite fewer chances.
Notable examples
Luzern–Lausanne, Belocco’s goal, Thorn’s “Eigentor des Jahres,” and Lausanne’s chance/positioning patterns. (3) Other matches: GC–Sion (Sion’s red card after 10 minutes; Nivokasi penalty won; Rudani penalty scored; Sion’s controlled but static offense) and FCZ–Lugano (Zanotti’s fight; 1-0).
Guests
none; only hosts Florian Ratz, Sven Schoch, and Tobi Wedermann (editorial presence).
Written by AI. May contain mistakes. Listen to the episode to check what was said.
Chapters
Tap a time to open that second in VOJetlag and Match Mishaps
0:45 to 1:54
Discussion about jetlag and missing a match due to travel.
“Ich habe mich in Amerika ausgelebt, zweieinhalb Wochen und zahle einen hohen Preis.”
Fans and Players Interaction
1:54 to 2:54
Exploration of fan interactions with players post-match and the dynamics involved.
“Was hast du eigentlich auch mal für ein Gefühl, wenn du so Szenen siehst, dass die Spiele so wie Schulbuben angetragen müssen nach einem Match, ich habe noch mal kein Gutes.”
Coaching Critiques in Bern
2:54 to 6:40
Discussion on the coaching situation in Bern and public reactions.
“Nein, wirklich ernsthaft, weil anonym bist ja nicht und du willst die produzieren und ich finde, gewissen Respekt gegenüber dem anderen.”
Self-Confidence and Performance
6:40 to 11:28
Insight into the relationship between self-confidence and team performance including penalty shooting.
“Da bleibe ich dabei, auch ein paar Wochen später.”
Penalty Shooting Confidence
14:00 to 15:00
Discussing the psychology behind penalty shooting and confidence levels of players.
“Jetzt können wir es auf die Schrittlänge reduzieren, aber ich glaube, der Penalti ist einfach immer Selbstvertrauen.”
Analyzing Team Performance
15:00 to 18:00
Exploring the performance of teams and how confidence affects gameplay.
“Und eben, wie fest passen wir uns mittlerweile an?”
Historical Matches and Changes in Football
18:00 to 21:00
Reflecting on historical matches and the evolution of football culture and stadium experiences.
“Er ist angespannt, der Ball hochkommt, dann wird er kurz abgewehrt und dann sinkt er so wie in sich zusammen.”
Current State of St. Gallen and Team Dynamics
21:00 to 23:40
Discussing the current dynamics of the St. Gallen team and player performances.
“gefreut, dass Hakan Yaki nicht durch das Goal geschossen hat.”
FC St. Gallen's Financial Health and Future Plans
23:40 to 28:00
Analyzing FC St. Gallen's financial status, community involvement, and future outlook.
“Gallen nach dem Match hat man extrem gemerkt, also nur durch die Freude über das Historische und so, aber auch das Bewusstsein vom St.”
FC Luzern's Performance and Key Players
28:01 to 29:44
Discussion on FC Luzern's recent match performance and standout players.
“oder es ist fantastisch und wie sie finanziell aufgestellt sind.”
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Mario Frick's Coaching Style
29:45 to 31:38
Analysis of Mario Frick's coaching tactics and player development approach.
“Ich meine, sind es abgewatscht worden von den Engländern, hat er können sehen, wie der ganz grosse Fussball funktioniert mit Harry Kane und ich glaube, bis 75.”
Expectations and Statistics in Football
31:39 to 34:04
Exploration of football statistics and their implications for team performance.
“nicht nach vier schwächeren Matchen dir nachher ein komplettes Vertrauen entzieht und dir irgendwie dir ein Ultimatum stellt, Und du nachher keinen Selbstverträumen hast.”
Analyzing Luzern's Statistical Trends
34:05 to 36:06
Examination of FC Luzern's unusual success despite statistical challenges.
“Aber für Luzern top, top, top Job und auch vom Sportchef.”
Comparative Play Styles: Luzern vs. Lausanne
36:07 to 38:16
Comparison of playing styles and strategies between FC Luzern and Lausanne.
“Darum können wir das dem Mario Frick eben nicht vorwerfen, weil er kein Verlierer ist, sondern ein Gewinner.”
Insights on a New Coaching Philosophy
38:17 to 41:19
Reflections on a new coaching philosophy and its influence on team dynamics.
“andere nicht so gut mit diesem Punktverlust leben konnte.”
Trainer Challenges and Perspectives
42:01 to 45:50
Discusses the complexities of coaching in football and personal insights from a trainer's perspective.
“Er hat gesagt, es ist mir wichtig, weil nicht, dass mein Ziel ist, dort wieder 40 Stunden in der Woche arbeiten, wenn es nicht klappt im Fussball.”
Match Analysis of Sion vs. GC
45:51 to 47:43
Analyzes the recent match between Sion and GC, focusing on key moments and player performances.
“Also du hast eine Routinier, die hinten steht, der holt sich rot nach 10 Minuten.”
FC Lugano's Performance Insights
47:44 to 51:45
Examines FC Lugano's recent matches, player contributions, and overall team dynamics.
“Beim FC Sion hat Donald Rodani zum ersten Mal von Anfang an geschüttet.”
Zürich's Tactical Approach
51:46 to 56:00
Discusses FC Zürich's tactics and player performances, alongside challenges faced in their game strategy.
“Und ja, irgendwie so ausgewogen wie die nackten Resultate sind, unspektakulär läuft das Ganze.”
FC Zürich's Performance Analysis
56:00 to 58:10
Discussion on the performance and tactical approach of FC Zürich.
“Und die Mannschaft der FCZ hat wirklich gegen Führer, die hat ja theoretisch so viel PS.”
Thun and Lugano Comparisons
58:10 to 1:01:10
Comparative analysis of Thun and Lugano's playing styles and recent performances.
“Und dann wird abgeschlossen, klare Strukturen, das hat auch ein Spieler von Thun gesagt, der Topscore, wirst du mir sicher sagen, wie er heisst.”
FC Basel's Recent Form
1:01:10 to 1:04:00
Examination of FC Basel's recent games and implications for their European ambitions.
“Und der FCZ zusammen mit Winterthur, das einzige Team, das noch nie zu Null gespielt hat.”
Servette's Goalkeeping Challenges
1:04:00 to 1:10:03
Analysis of Servette's goalkeeping situation and overall team performance.
“Ich habe das Gefühl, dass Manier mit seiner Art und seinem Verständnis, wie man Fussball spielen will, immer mehr in Basel harmoniert und funktioniert.”
Discussion on FC Servette's Struggles
1:10:03 to 1:11:59
Explore the challenges faced by FC Servette and their underperformance.
“Man hat es nicht so genau gewusst, wie da.”
Coaching Strategies and Team Dynamics
1:12:00 to 1:13:05
Discuss the strategies employed by the coach and team interactions.
“es dann am Ende mit einem 1-3 geändert hat.”
Transcript
Automatic transcript. May contain errors.0:05«Herz Willkommen zu Forza, einem Fussballpodcast von «Blick». Mein Name ist Florian Ratz, ich bin Fussballreporter beim Blick. Und mir vis -à-vis sitzt Sven Schoch, auch Fussballreporter beim Blick. Tobi Wedermann, unser Chef, hat die traurige Pflicht, heute an Zwissendoors zu gehen und dort den Blick zu repräsentieren. Und wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzt die Mäuse auf dem Tisch. So ist Sven. Danke vielmals. So ist es. Wir haben gesagt, wir schauen nachher. Vielleicht gibt es einen lustigen Video-Ausschnitt, weil du links ab dem Tisch kippst, du bist mit leichten Jetlag unterwegs. So ist es, ja.
0:41Ich kann immer noch ein bisschen zu kämpfen mit Zeitverschiebung. Ich habe mich in Amerika ausgelebt, zweieinhalb Wochen und zahle einen hohen Preis. Ich habe das schon in Luzern festgestellt am Match, als ich gestern war. Ich habe mich also um das Haar vertan und habe den Match tatsächlich verschlafen. Aber zum Glück habe ich es ja nicht gemacht. Und ich gebe mir ganz viel Mühe, dass ich nicht an diesem Tisch rutsche. Ist gut. Und ich danke sehr herzlich. Bei der letzten Folge, oder bei der vorletzten Folge, ich weiss gar nicht mehr, haben wir nicht über Luzern geredet, die letzten sind ja Nationalmannschaften gewesen, genau.
1:13Und dann hat der Tobi gesagt, ja, dann wird uns wieder der eine Luzern-Fan schreiben, sind eigentlich von Sinnen. Und ich habe tatsächlich genau das WhatsApp bekommen. Sehr lustig, ich bin überhaupt nicht draufgekommen, irgendwie drei Tage später. Sind ja eigentlich von Sinnen. Aber diesmal, wir haben jemanden in Luzern im Stadion gehabt, Sven Schocher wird das alles genau analysieren, wie es im FC Luzern geht. Ich glaube, wir müssen aber trotzdem in die Bahn einsteigen, wenn du mir nicht vehement widersprichst? Nein, ich fall dir auch nicht ins Wort. Das werfen wir auch immer mit den Hörern vor.
1:42Es fällt dir immer regelmässig ins Wort, darum widersprich ich dir auch nicht. Und ich würde sagen, das ist ein gutes Thema und ich glaube ein brennendes Thema, das ist ein Brennpunkt. Also ich habe noch als erstes das Bild in Erinnerung von dem Fan, der abend eskortiert worden ist und sich vor die Spieler gestellt hat und ihnen den Marsch geblasen hat, hat man früher gesagt, oder das Spielkonzept erklärt hat, oder sie aus dem Schlaf gerissen hat, ich weiss es nicht. Was hast du eigentlich auch mal für ein Gefühl, wenn du so Szenen siehst, dass die Spiele so wie Schulbuben angetragen müssen nach einem Match, ich habe noch mal kein Gutes.
2:20Ich finde es auch schwierig. Also vor allem, es hätte dann, da dürfen dann runter, also man denkt dann schon mal, okay, hat er eine offizielle Funktion oder bekommt er noch schnell akkreditiert von der Liga. Das ist das Einde. Er ist jetzt der zwölfte Mann. Und dann finde ich, aber das meine ich jetzt wirklich ganz ernsthaft, wenn du dann die anderen anbrüllst, irgendwie aus 30 cm Distanz über eine Werbebande, die du reingingst, dann ziehe die Sonnenbrüllen ab. Nein, wirklich ernsthaft, weil anonym bist ja nicht und du willst die produzieren und ich finde, gewissen Respekt gegenüber dem anderen.
3:02Das war einer der ersten Sätze, die Christian Gross je zu mir gesagt hat. Das war irgendein Trainingsauftakt, ich bin dann mit dem Sonnenbrüller gestanden. Du bist also quasi direkt betroffen. Und dann, oh, Herr Ratzer, Sonnenbrüller, oh. Sind sie mal Sonnenbrüller noch ab da? Genau. Und seitdem, immer wenn ich Fussballer anbrülle oder Trainer, sind ich immer so, nein, ich finde, das hat grundsätzlich komisches Bild und dann sitzen auch noch alle seine Kumpels irgendwie da oben. und denkst... Das waren mit Drohkulissen. Ja, es ist so merkwürdig und vor allem... Also einerseits ist ja okay, es lebt und so, aber wer hat das jetzt gewählt, um dann noch...
3:39Und was nehmen sie mit so? Also Sven, was nimmst du so mit, wenn der Chef dir am Morgen anbrüllt und gegen das Leben waren mit Sonnenbrüllen? Der Tobi holt ja mal auch was, das können wir jetzt ja mal veröffentlichen. In unserem Redaktionschat dreht er die Sonnenbrülle und macht erst einmal eine vierminütige Ansprache, wo alle Mute-Tasten drücken und nicht reinreden. Nein, was nimmst du da mit? Loris Benito wollte es ja nicht so klar veröffentlichen, was er da mitgenommen hat. Vielleicht sind ihm auch noch zu viele Gedanken durch den Kopf. Wobei, sie sind sehr professionell geblieben. Und eben, der Fan hat wirklich sehr deutlich geredet mit ihnen.
4:21Es war dann auch nicht mehr viel Abstand, aber ich glaube, aber es war dann doch noch so in einem Rahmen, weil das hat es ja auch schon gegeben, glaube ich, in Leverkusen einmal, wo sie im Köpfe ausgeschieden sind, wo dann der Granit Xhaka auch sich mit den Feinen unterhalten, wo es dann die Wortwahl sehr deftig geworden ist, wo dann er irgendwie das Gefühl hatte, das muss ich mir jetzt nicht gefallen lassen. Und so weit ist es glaube ich nicht gegangen. Also Benito hat nicht den Eindruck gemacht, dass er jetzt da in der Vekalsprache darauf aufmerksam gemacht worden ist, was alles schief gelaufen ist.
4:49Aber ja, ich glaube, Dann sind das ein bisschen symbolische Bilder. Wir sagen euch jetzt mal, was Sache ist. Es hat auch nicht gewirkt, wie wenn ein Contour-Name-Moment käme. Für die Jüngeren geht das auf YouTube nachschauen. Das hätte es auch nicht gegeben. Aber schauen wir doch die Gemengelage an. Ich bin schon ein bisschen überrascht. Ich muss sagen, ich habe eine kleine, aber eingeschworene Berner Community, und ich Kontakt habe. Und ich muss sagen, natürlich, also Emotionen sind immer drin und so, aber Giorgio Contini scheint gewissen Leuten in Bern wirklich überraschend auf den Geist zu gehen.
5:37Und ich habe dann so gedacht, ja klar, natürlich sind Schuhe nicht gut, er hat einen Punkteschnitt von irgendwie 1 ,72, zweimal im Goebb gegen einen Unterklassigen ausgeschieden, alles. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, es ist so, es ist nicht gerade, wie wenn der Valentin Stocker früher aufgelaufen ist im Bankdorf und ich dann immer auf der Haupttribüne so rumgeluckt habe und dann denkt er, okay, so böse Wörter kennt man also als Rentner in Bern, aber es ist schon überraschend giftig gegen den Trainer. Ja, das ist auffällig, oder? Und ich glaube nicht, dass ein Spielsystem, das nicht funktioniert, Leute triggert.
6:14Das regt sich auf. Da gibt es Pfiff, aber der Ärger, den du ansprichst, geht ja ein bisschen darüber raus. Das ist ja dann fast eine persönliche Angelegenheit und da kann Giorgio Contini eigentlich auch nichts dafür. Man kommt gut an oder man kommt nicht gut an. Ich habe das damals nach dem Aarau-Spiel, nach dieser Blamage, ich bezeichne es weiterhin als Blamage, ich bin mit über 70 Millionen Marktwert, muss ich gegen einen souveränen Challenge-Legist durchsetzen können. Da bleibe ich dabei, auch ein paar Wochen später. Und dort hat es für mich eben abmoderiert gewirkt. Und ich höre jetzt immer wieder von unseren Spezialisten aus Bern, dass da schön reden ist auch ein grosses Wort, aber dass es immer sehr souverän alles wirkt und vielleicht die Berner Babbel, die du hast, vielleicht vermisst die ein gewisses Mass Authentizität.
7:07Da kann ich das Wort noch richtig sagen, dass er authentisch ist. Jetzt mache ich mich natürlich lächeln, ich kann das Wort nicht einmal richtig abstabieren, aber dass er ein bisschen purer wirkt. und ich glaube, ich habe auch irgendwo in einer Geschichte bei uns gelesen, wir müssen ein bisschen böser werden. Der Fasnacht hat das glaube ich gesagt. Und ja, vielleicht gilt das auch für den Trainer, vielleicht müsste er im richtigen Moment einfach mal böse auftreten und ein bisschen die Schablonen ablecken. Und ich glaube, ja, es hat jeder seinen Stil, wenn er Niederlagen verarbeitet, verkraftet, verkauft, darüber spricht, aber ich glaube, so ein Eindruck, dann kommt man über und das ist nicht etwas, was sich die einfach ausdenken.
7:49Weil sie sonst keine Hobbys haben im Leben, regen sie sich jetzt massiv über den Trainer auf, sondern ich glaube, das ist etwas, das du ausstrahlst und im richtigen Moment mal eben etwas Richtiges zu sagen oder eben mal etwas Unverfälschtes, mal ohne PR-Schablonen, ohne Filter. Mal etwas grosses. Roh, das können wir nachher sicher auch, das betrifft auch andere Coaches in der Liga. Gut, okay, sie können uns nachher wieder vorwerfen, wenn wir das einmal machen, dann tun die ihr es etwa vier Wochen lang in euren Headlines vor, das ist vorne platzieren, aber ja, ich finde den Shot keim. Ich bin der Erste, der dann sagt, man kann dann so einen Trainer auch mal verteidigen und kann ihm das auch zu gut halten, wenn er mal aus der Haut rausfährt, also dann müssen wir ihn sicher nicht mit dem Finger auf ihn zeigen.
8:36Aber eben das Thema, das Triggern, das muss von irgendwo her kommen. Also ich kann es eigentlich nur so erklären, ich glaube nicht, Und das hat sehr viel Erfolg. Das ist in den letzten acht Jahren mit sechs Meistertiteln. Da wird man erfolgsverwöhnt. Da hat man höhere Ansprüche. Aber ich glaube, auch Fans könnten mit dem umgehen. Ja, die Art und Weise. Und eben, wie man es vielleicht nachher öffentlich verkauft. Also ich kann mir das nur so erklären. Ich bin aber allerdings auch nicht jede Woche in Bern und schaue mir jede Spiele an und komme jeden Winkelzug und jede Regie mit über. Aber die Rückmeldung, die du da überkommst, aus dieser Bubble, die geht ein bisschen in die Richtung.
9:17Das Spiel selber hast du ja nicht gesehen, weil du bist ja gleichzeitig in Luzern im Stadion gewesen. Ich habe mir das auf der Rückfahrt vom letzten Grund angeschaut. Und es ist so ein bisschen, ich finde, wie ein klassisches E-Bail-Spiel, seit eigentlich der Giorgio Contini dort der Trainer ist. Wenn du mit diesem Fussball einen Match gewinnen kannst, sie können dann auch diesen gewinnen, Christian Fasnacht verschiesst Benalti mit dem vielleicht kürzesten Anlauf seit... Einführung vom brasilianischen Fussball. Die haben ja auch nie grossen Anlauf geholt. Genau, ich würde sagen, seit dem Sokrates, für die ganz, ganz Alten, die wissen das noch, da hat jeweils keinen Schritt Anlauf genommen und hat mal im Joggen so einen verwandelt.
10:01Da gibt es ein wunderschönes, wunderschönes schwarz-weiss Bild. Das hat mich beeindruckt. Ich glaube sogar, du trittst an Sokrates auf. im Winteren-Chat. Genau, als Mail-Foto. Aber das heisst, der Match kann in andere Bahnen laufen, sie gehen nur ein zu den Rückstand und können reagieren. Du denkst ja, okay, du kannst eine Bedia von der Bank bringen, du kannst eine Virginius von der Bank bringen. Ja, da kommt Wucht, da kommt Qualität. Und nachher verlieren sie halt trotzdem wieder mit so einem Sekundenschlaf gegen Goal, gerade nach dem 1-2. Aber der Fortschritt ist einfach nicht ersichtlich. Ich höre nach jedem Match, wir haben zu viele lange Bälle geschlagen.
10:44Ja gut, dann machen sie es halt nicht. Und dann ist die Frage, getrauen sich die Spieler es nicht? Haben sie so Sicherheitsmassgaben vorgesehen, dass es heisst, wenn du so und so unter Druck bist, dann schlägst du sie lang? Oder können sie es nicht? Oder ist es halt doch die Taktik des Trainers, dass man einfach hoch und weit bringt Sicherheit, Said? Ja, ich habe das Gefühl, es gibt keinen doppelten Boden mehr in diesem Spiel. Das hat man bei dem 0 zu 5 gesehen in Lausanne, wo sie komplett zerfallen. Und ich glaube, das hat an verschiedenen Orten Spuren hinterlassen. Und dass du in einer Nationalmannschaftspause nachher, wo du etwa zwei Wochen Zeit hast, um das aufzuarbeiten, dass du es nachher irgendwie Minüt kann man nicht auf den Platz bringen, dass du wenigstens gegen St.
11:39Gallen, wo es seit Urzeiten nicht mehr gewonnen hat, und da spielt im Fussball einfach eine Rolle. Da können sie nachher lange sagen, es ist nur eine Serie und irgendwann ändern sie sowieso. Man hat es dann gesehen, dass es nur eine Serie ist, weil es in St. Gallen sogar auf der Club-Homepage die erste Schlagzeile war, historischer Sein, 20 Jahre, 20 Jahre ist eine unfassbare Zeit. Okay, das war die Vorgeschichte, unter das 05. Und wie dünn, dass es irgendwie um das Selbstvertrauen steht, sieht man ja, man kommt spät zurück, macht das 1-1 und kassiert zwei Minuten später in einem riesen Durrenans 2-1.
12:17Also weisst du, mit den langen Bällen, ja, das ist das eine, aber ich glaube, sie haben wie nicht, das E-Bel aus der ganz guten Zeit, das hat einfach ein Level gehabt und es ist nicht darunter gehalten, es ist auch relativ gleich gewesen, was passiert. Und ich glaube, mittlerweile ist es gar nicht mehr gleich, was passiert. Wenn der Gegner reagiert, hat das sofort einen Impact auf sie. Sie passen sich an, sie ziehen sich zurück, sie schauen, was die anderen machen. Und St. Gallen, hast du das Gefühl gehabt, also das, was ich in der Zusammenfassung gesehen habe, dass sie da hergekommen sind und gesagt haben, 20 Jahre werden wir hier gewonnen.
12:47Aber jetzt ist der Moment gekommen, jetzt ist das IB-Fällig, jetzt packen wir sie. Das 5-0 wäre jetzt auch mitbekommen, wo Losan da auf den Platz geleitet gegen IB. IB hat wirklich den Inbus verloren und steckt gleichzeitig, also ich traue dieser Mannschaft noch viel zu, Sie steckt gleichzeitig noch in einer Formkrise, in der fast alle Mannschaftsteile erfasst hat. Das beginnt beim Goalie an. Du hast eine super Datengeschichte gemacht, in der das Goalie-Ranking veröffentlicht. Ich habe dann extrem gestaunt, als ich den Namen Marvin Keller am Ende von dieser Statistik gesehen habe. Fast dort, wie er heisst war.
13:23Ja, im Keller. Ich halte sehr viel von dem Marvin Keller. Ich finde, er ist für mich so ein Vertreter. Der strahlt selbstbewusst aus, aus, auch wenn es mal nicht läuft, kann er ein Pokerface aufsetzen, das echt wirkt. Und nicht, ja, der Medienberater hat mir gesagt, jetzt muss er mal ein bisschen wie ein Fels wirken, und so ist er ja nicht als Typ, aber der hat für mich eine gewisse Spur Arroganz, die ich ihm als positiv auslege. Und wenn ich die Zahlen gesehen habe, bin ich ein bisschen verschrocken. Fasnacht, der grosse Retter, der zurückgekommen ist, der ihnen jeder Spiel gewonnen hat im letzten Frühling, oder, ja, verschiess der Penalti.
14:00Warum verschiessen er Penalti? Warum verschiessen die Spieler Penalti? Jetzt können wir es auf die Schrittlänge reduzieren, aber ich glaube, der Penalti ist einfach immer Selbstvertrauen. Der Scheck zeigt dem Kapitän noch an von Winterthur, wo er einen herrschiesst. Der andere zeigt in einer anderen Ecke und der Scheck schiesst nachher genau im Verkehr. Das ist selbstbewusst ziehen, Selbstvertrauen. Das habe ich noch... Jetzt haben wir es aufgeschrieben. Dürfen wir das? Dürfen wir als Schütz sagen, ich schiesse in die Ecke und Goi sagt, okay, in der Schiess haben wir abgemacht. Ist es nicht ungerecht?
14:35Ich weiss nicht, eigentlich, ich finde es ein bisschen gemein. Das hat sich nicht an die Regeln gehalten. Hat sich einfach nicht an die Regeln gehalten. Jetzt hat der Winterthur-Gohli oberrechts gezeigt und der Scheck hat unten links getroffen. Scheck, musst du noch mal überprüfen. Ich finde es nicht okay. Immer auf die Kleinen. Nein, eben, das Thema, lang, kurz, mehr Ballbesitz, ich glaube, es hängt so viel mit dem selbstvertrauen zusammen. Was können wir uns erlauben? Und eben, wie fest passen wir uns mittlerweile an? Und ich glaube, sie haben wirklich immer mehr Respekt vor immer mehr Gegnern in dieser Liga, die eben auch total Abstürze hinter sich haben, eben peinliche Niederlagen gegen Unterklassige.
15:16Und ich glaube, das 0-5 gegen Lozan, ich kann das nicht belegen, ich habe keinen direkten Draht in das Team, aber das hat irgendetwas ausgelöst, die vielleicht noch ein Gabsehbar ist, was herführt. Das Selbstvertrauen ist sicher ein Thema. Du hast recht, es geht von ganz hinten bis ganz vorne. Ich habe dann schon auch Szenen zum Beispiel vor dem 1-0 von St. Gallen oder auch vor dem 2-1. Es sind dann immer die Gegengolle, die Fehler passieren. Das ist ja im Fussball so. Aber jetzt ist der Giorgio Contini doch seit 39 Metern dort und gewisse Grundstrukturen, gewisse Verhaltensweisen, was machen wir, wenn das und das passiert, müsste doch inzwischen irgendwie klar sein.
16:07Und das Seinsel von St. Gall ist ein abgewährter Freistoß oder Eckball. Ja, wo dann der Aussenverteidiger, der 1 ,93 Meter gross ist, plötzlich zu vorderst vorne steht und den Ball hineinschiebt, oder? Ja, genau. Aber der ist halt dort, weil es ein Standard und so. Also Standards gibt es ja noch häufiger im Fussball. oder so ein Eckball oder ein Freistoss vom Gegner, da weiss man eigentlich wie verhalte ich mich und wenn er abgewehrt wird, was ist der nächste Schritt und dann siehst du diese IB-Spieler, es sind glaube ich fünf die dann wie vor der Tarantel gestochen, Führersäcke und dann werden sie mit einem Bass ausgespielt und dann bleiben sie alle sie haben keine Hosensäcke, wo sie die Hände dreimachen, aber wenn sie sie hätten hätten sie die Hände in den Hosensack gemacht und haben denen hinten zugeschaut wo dann auch noch alle falsch gestanden sind, wie das Goal basiert.
16:59Ist das noch ein indirekter Anruf gewesen für den Ausrüster? Ausrüster, Hosenseck. Ein Sponsor zu finden, der Hosenseck neigt. Nein, aber ich finde, dann denke ich mir so, was habt ihr abgemacht? Wert geht. Sicher nicht fünf auf einen Ball, wo ihr dann aber keinen Druck drauf habt. Und beim 2-1, das hat Alain Kunz geschrieben bei uns, da sagt Edimilson Fernandes eben, ja, beim 2-1, null Konzentration. Wo ist da die Körperspannung? Schaut euch das Goal an und schaut euch die Körperspannung von Edi Milson und Fernandes an. Es ist nicht sein Fehler. Ja, es ist ein mega grosser Pulch. Und der Gürtler wollte das Goal machen.
17:41Er hat es glaube ich noch angekündigt. 20 Minuten vorher. Er wollte es machen und alle anderen wollten es nicht bis zum letzten Prozent. Wohl haben es verhindern, aber nicht können. Ja, aber dort ist so. Und der Finanzminister hat wirklich so eine «Ich laufe jetzt gerade am Sonntag den Ahren entlang» körperhaltig. Er ist angespannt, der Ball hochkommt, dann wird er kurz abgewehrt und dann sinkt er so wie in sich zusammen. Wegen dem hat er das Goal nicht verhindert. Geht es einem einen richtig, bei Edi Milson geht es einem einen richtig, wird das lieber unterschätzt? Von ihm? Von der Liga? Ich glaube im Fall nicht, es funktioniert.
18:22einen ganzen Haufen Sachen nicht. Und dann ist ja auch, selbst wenn du dann ein Kampfsaub bist, stehst du dann trotzdem am falschen Ort, weil irgendwie passt es nicht. Und ich finde, also die Entwicklung bei eBay, es ist, jetzt haben sie am Donnerstag Ludo Goretz Rassgrad. Ja, und Ludo Goretz Rassgrad, das ist immer so ein Name. Früher war das der Stammgast beim FC Basel. Jeder zweite Match war Ludo Goretz. Und man hat immer grundsätzlich die sind mir Favorit. Der Schweizer Klub ist Favorit gegen die. Die haben keinen klingenden Namen. Und wie es rauskommen kann, wenn man meint, man ist Favorit, haben sie ja im Heimspiel erlebt gegen Panathinaikos Club, 1 zu 4.
19:07Vorgeführt wurde, dann rehabilitiert in Bukarest. Und wenn du das Programm anschauen, Ersen-Villa ist noch auf der Liste. Lille. Freilo Stuttgart. Freilo Stuttgart. Ja, mega schwierig. Dann zwei Gastspiele in Zürich gegen der FCZ und der GC. Das wären zwei extrem schwierige Spiele. Und dann kommt Basel. Heimspiel. Wo es am Sieg gemacht wird, gehen wir beim kleinen Vorausblick. Wie lange haben sie Geduld? Und wann wird das aus dieser Bubble rauskommen? Das Triggergefühl. Wann erfasst das ganze Stadion? Das ist ja eine Dynamik. und wir können dann lange sagen, ja, jetzt kannst du noch das und das und das und dann gibt es plötzlich Dynamiken im Stadion, die dann weniger aufhalten können.
19:58Also die Pfiffe sind ja schon auch auffällig gewesen. Und auch Dalla hat das auch geschrieben, das ist atypisch für Bern. Das ist wirklich atypisch. Also die eigene Mannschaft, also der Gegner wird schon mal so, aber dass die eigene Mannschaft mit so einem Pfiffkonzert verabschiedet wird und sie sind ja noch nicht abgeschifft, sie sind nicht die Letzte. Also weisst du, es sind ja punktemässig, ist ja alles im Rahmen. Ja, es ist alles noch sehr, sehr eng. Aber viel so in Einzelne Enttäuschungen, die rechtes Gewicht bekommen, also richtige Abstürze. Oder eben 1-4-0-5, out im Cup. Wir müssen auch noch St.
20:31Gallen schauen. Du hast es schon gesagt, das ist eine grosse Geschichte gewesen, überall haben es alle schon gehört. Ich sage es trotzdem, eben auch nochmal 20 Jahre seit dem letzten Sieg in Bern, damals noch im Neufeld, wo man damals, wenn man Pech hatte, hinter dem Pfosten gesessen ist und gar nicht unbedingt alles gesehen hat auf der Hauptbühne. Der letzte Sieg, und das hat mich sehr gefällt, hat das SRF eingespielt, war 1998 im alten Wankdorf. Als ich die Bilder sehe, hat es mich gefreut, dass Hakan Yaki nicht durch das Goal geschossen hat. Und B, krass, wie sich die Liga verändert hat, was Zuschaueraufkommen und Stadienqualität betrifft.
21:12Du siehst, wie die paar Versprengten, die hinter diesem Goal stehen, auf dieser Betonstehrampe, natürlich ohne Dach oder? Ich weiss gar nicht, ob es geregnet hat. Es hätte aussehen, wenn es geregnet hat. Und jetzt habe ich eine Quizfrage an dich. In dieser Saison 1998-99 Wer ist der Zuschauergrössers war, das hat mich lieblingsvoll, Zuschauergrössers in dieser Saison und wie hoch war der Schnitt? Kannst du dich nicht blamieren?
21:40Das ist eine sehr gute Frage. 11 '000 im Schnitt. Basel? Basel stimmt, 9 '877, damals auf der Schützenmatte, weil es Jockeli im Bau war. Die hatten eine gute Auslastung, es war noch ein gutes Klima, es war noch ganz bekannt an Tarakis. Im Sturm, Didier Tolo. Wenn man ihn heute sieht, denkt man, das muss 40 Jahre her sein. Schreibt an Blöds. Nein. Ein gutes Klima, weil es auch Man hatte das Gefühl, dass der Zuschauer auf Rasenhöhe ist. Das war man dann. Aber die Atombahn hatte es rundherum. Man hat es als Kind drauf gesessen. Nein, die Bemerkung von dir, wie sich das alles komplett verändert hat, die Kultur, ich kann mich erinnern, ich weiß jetzt, ich weiß jetzt, die MFCC hat auch nicht zu nächtet, aber die Südkurve, ab wenn es die Südkurve so gegeben hat, früher war es eine Zürich-Ecke.
22:44gewesen. Und ich mag mich erinnern, als ich als Jugendlicher mich ab und zu auch in den Letzigrund verirrt habe, dort sind die Leute gehockt. Und dann ist eine ganz spezielle Form gewesen, der Letzigrund, wirklich ein einzigartiges Kunstwerk. Das sind so zwei Erhöhungen, die sich dann in der Mitte sind. Es hat sich abgesenkt, die Tribüne, also wie so zwei, drei aneinander gehängt. Dort sind die Leute gehockt am Boden und hast du so, glaube ich, eine Minute nicht vor Schluss, vor Spielbeginn gekommen und hast also sämtliche Plätze noch zur Verfügung gehabt. Das hat sich wirklich extrem verändert.
23:22Das ist so. IB hat damals 5000 Zuschauerschnitte in einem Wankdorf, der ja mal für 50, 55 000 gebaut war und Aarau 2845 und übrigens Rang 2 damals GC 7700. Aber so, dass St. Gallen nach dem Match hat man extrem gemerkt, also nur durch die Freude über das Historische und so, aber auch das Bewusstsein vom St. Galler Loch. Das traditionelle St. Galler Loch, wo immer irgendwann in einer Saison kommt und dann hört es gefühlt nicht mehr auf. Das hat sich angefangen. Und die Angst, dass das jetzt das St. Galler Loch ist, die ist im Team gewesen und die hat es dann auch also ich gehe zu einem Lukas Görtler gerade kurz mit jemandem unterhalten und gesagt hat, vielleicht mag er auch nicht mehr so richtig.
24:12Und vielleicht, Entschuldigung, gurkt ihn auch der Fussball an, wo der Ball eigentlich immer nur so über und drüber fliegt, dass er so fast Nackenstarre bekommt. Und ja, der schiesst das 2-1, er ist da, er ist bereit. Und man hat gemerkt, das Team hat es wirklich, das wollen wir nicht, hat dann einmal der FCB-Präsident gesagt. Und ja, also es hat mich, der Auftritt als St. Gallen-Fan würde mich da beseilen. Ich finde, sie haben einfach gute Transfers gemacht im Sommer. Wenn du auf die Ausstellung schaust, sehr viele von diesen Transfers sind Fixstarter, der BH Neziri, der auch im Mittelpunkt gestanden ist, wegen einem Trikotzupfer, wo wir dann vielleicht nachher noch schnell darüber reden können.
24:58Können wir gerade jetzt, Urs Mayer, unser schweizer Experte, sagen wir, klar, Rot, weil Verhinderung von einer Goalchance ohne Chance nur für den Ball. Ja. Ja, also mehr Trikot ziehen kannst du glaube ich nicht mehr, oder? Der Fall ist eigentlich klar. Und der Pucalfa, der kam von St. Pauli mit 26 und dort eigentlich ziemlich Stammspieler war, weil man sich entschieden hat, meinen Weg zu halten in St. Gallen weiter. Dann hast du vorne den Vogt, der jetzt zwar ein bisschen nachgelassen hat, aber jetzt ist der Überraschungsbonus vielleicht ein bisschen weg. Vielleicht stellt man sich ein bisschen mehr auf ihn ein.
25:38aber auch ein fixer Starter, der eine fixe Rolle hat, der Gahl hinten. Ich finde so, wenn man die Mannschaft hier schaust, auch gut zusammengestellt. Man hat im Sommer die richtigen Schlüsse gezogen. Es funktioniert. Enrico Masson performt auf Platz 3. Letzte Saison im 7. wurde. Es sind ein bisschen Stimmenlaut geworden. Ist das der richtige Mann? Und Und ja, ich habe noch eine Fantasie, wenn ich das Team anschaue. Und ich finde, das ist nicht nur solid. Und es hat, wie du es vorhin auch ausgeführt hast, es hat wie Hand und Fuss. Und man geht dort hin und sagt, das St. Galler Loch, das wird jetzt verhindert.
26:23Und dann sieht man es auch. Und dann kommt noch der Faktor mit dem Publikum dazu, den ich einfach finde. Ich war jetzt in Luzern. Ich bin auch immer recht begeistert von dieser Atmosphäre in Luzern. als in St. Gallen, das ist einfach ein Faktor. Ja, sie haben jetzt heute die Generalversammlung, sie haben letzte Saison zum ersten Mal einen Schnitt von über 18.000 und haben jetzt wieder mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen, haben jetzt fast 20 Millionen Eigenkapital und irgendwie eine Eigenkapitalquote, ein Wort, das ich schon immer mal in einem Podcast bringen wollte, von 58 ,6%. Das tönt jetzt irgendwie, 20 Millionen tönt irgendwie bescheiden und 58 ,6 % tönt nach irgendwas.
27:03Ich behaupte mit 58 % sind sie in der Top 20 in ganz Europa. Das ist wirklich verrückt, wie sauber, dass die aufgestellt sind. Sie sind vor allem sehr breit aufgestellt. Das ist ja so ein Modell, das der Hüppi auch immer wieder sagt, wir sind aus der Region, wir gehen in die Region, wir gehen in jeden Winkel. Und jeder trägt da etwas dazu bei. Wir sind nicht von einem Klotz abhängig, der uns dann, wenn er nicht mehr will, in die Tiefe zieht. Sie sind mega breit gestreut. Das hat natürlich auch, wenn es nicht so läuft, den Nachteil, dass auch relativ viele mitreden wollen, ob jetzt die Ausrichtung noch richtig oder falsch ist.
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27:41Aber sie sind schon, also für mich ist der Hüppi auch der perfekte Vertretter des FC St. Gallen. Oder wo Botschaften richtig an den Mann bringt oder an die Frau bringt. Und Breite, die sie im Team haben, die sie in der ganzen Aufstellung des Klubs haben, der geht eben ein Publikum über. Und darum auch der Schnitt. oder es ist fantastisch und wie sie finanziell aufgestellt sind. Das Modell St. Galen funktioniert. Sportlich sehe ich noch, Christian Witzig ist immer noch so ein bisschen, also der braucht immer noch ein bisschen Zeit, aber er kommt, das heisst, da kann es eigentlich kein Aufwärts gehen.
28:18Wir müssen weiter segeln, damit der FC Luzern auch mal zu Ehren kommt. Wir müssen ihn vorziehen. Ja, wir machen jetzt gerade Luzern. Der Match, der die Liga darauf gewartet hat, Niki Belocco, Ex-Luzern, schiesst Lausanne in Führung, Pius Thorn mit einem Wund... Eigentor des Jahres. Ja, ist es das schon? Eigentor des Jahres. Du musst also Mühe geben, den Lob ins Lappenkreuz zu schlagen. Dann Kevin Spadanuda und André Ziganix, wo bei uns mal intern gar nichts Ziganix geheiss hat, weil er die ganze Zeit im Flop-Team der Runde ist. Stammspieler im Flop-Team der Runde. Aber das haben wir jetzt abgeschafft und dann kann man auch mal nicht umgehen schliessen.
28:58Man muss allerdings an dieser Stelle auch noch ganz kurz anmerken, ganz falsch sind wir dann also auch nicht immer gelegen. Und auch der Trainer Mario Frick hat ihn ja zur Zeit nicht als Fixstarter auf der Liste, sondern er kommt eigentlich von der Bank. Aber ich bin im Stadion gehockt, ich bin ein bisschen links, Richtung Luzernerkurve gehockt, auf dem Medienplatz, dem letzten Platz, der noch feore war. Und das Goal, den er da geschossen hat, das ist einfach sensationell. Also weisst du, da kann im Goal stehen, wer will, den hält niemand. Und wie er dann das nachher verkauft hat, sensationell.
29:38Am Dienstag spielte ich noch gegen Harry Kane und heute packe ich eine Granate aus. Und genau so ist es gewesen. Ich meine, sind es abgewatscht worden von den Engländern, hat er können sehen, wie der ganz grosse Fussball funktioniert mit Harry Kane und ich glaube, bis 75. und 76. den Nazi-Goal geschossen. und dann kommt er in den 60. und powert, als gäbe es keinen Morgen mehr. Zuerst hat der Mann noch geflankt und beim zweiten Mal hat er gefunden, dass meine Flanke nicht ankommt und dann sind wir doch direkt in den Gibbel wie der Frick formuliert. Nein, also grosse Unterhaltung. Was macht denn die Luzerner aus?
30:20Die Luzerner macht aus, dass draussen die Wechsel, die er macht. Das Coaching empfinde ich immer als sehr aktiv und das passt für mich zusammen, wie er auftritt. Er ist unverfälscht, er sagt als Journalist dann auch sehr gerade die Meinung, er ist nicht irgendwie auf billigen Applaus aus, sondern mit ihm kannst du immer schöne Kontroverse Diskussionen führen und er hat extrem Mut. Ich finde, er ist ein mutiger Trainer. Er bringt den 19-jährigen Freimann als Linksverteidiger, wenn einem dort einer fehlt, obwohl der eigentlich seine Stärken mehr in der Mitte hat, der ist 19. Er hält dem Owusu fest, wo zwischen dem Debüt, wo er 17 war, und dem Super League Durchbruch sind vier Jahre gewesen.
31:07Er hat sich immer wieder verletzt, hat eine mega spannende Geschichte, oder auch eine tragische Geschichte, und er hält an dem fest, weil er findet, hey, das ist ein Goldschatz, das ist einer, ein nächster Kandidat, aus dieser Pipeline rauf gekommen ist, wo der nächste Sprung könnte schaffen, wo es nach dem FC Luzern weitergeht und nicht irgendwie aufs Abstellgleis, sondern irgendeine europäische Liga, wie es so viele vor ihm geschafft haben. Und ich glaube, das spricht sich einfach um bei talentierten Spielern und bei Leuten, die wollen. Dass er das so macht und dass er nicht nach vier schwächeren Matchen dir nachher ein komplettes Vertrauen entzieht und dir irgendwie dir ein Ultimatum stellt, Und du nachher keinen Selbstverträumen hast.
31:52Und er nimmt einen in den Käft, dass man noch mal einen Match verliert. Das hat er jetzt auch gegen Lausanne wieder demonstriert. Offensiv, sie wollen den Ball. Sie spielen vorwärts. Und zwar, es kann in beide Richtungen gehen. Es ist nicht immer gut, er hat selbstkritisch gesagt, was 3-1 geführt hat gegen Sion, hätten wir vielleicht den Gang zurückschalten. Aber das Gang zurückschalten, habe ich das Gefühl, das gibt es in Luzern im äussersten Notfall. Vielleicht müsste man diesen Schritt noch machen, dann wäre es noch besser. Für mich ist das... Ja, und dann kannst du dich als Fan identifizieren.
32:28Und ich glaube, das findet auch statt. Die stellen sich ja vor den Kurven auf, ob sie gewonnen oder verloren haben. Und dann kommen die Kapos nicht einen halben Meter vor sie an und schreien sie an, sondern dann hörst du, wie die die anpeitschen. Und ich habe das schon ein paar Mal erlebt, wirklich, was klar verloren haben, wo man die aufgemuntert hat und ja, so ein bisschen im Schulterschluss ist das passiert und sie haben sehr viel Kredit, weil sie auf eigene Leute setzen oder weil sie clevere Transfer machen von Spielern, wo sich sehr der Dorn, der Käpt 'n hat sich komplett assimiliert in Luzern, in der Innerschweiz.
33:06Also hast du das Gefühl, die kommen nicht einfach da und schauen, dass sie so als ein halbesjähriges Praktikum auf ihrem langen Profiweg an, sondern die kommen mit Herz und Verstand und Kopf komplett da. Und das Umfeld dort empfinde ich als sehr angenehm. Das brodelt zwar immer rundum, das ist ein anderes Thema. Man muss es vielleicht nicht aufmachen in dem Moment. Was ist auch schon überdurch in der Führung? In der Führung glaube ich selber nicht, aber wenn man gehört und der Ex - Mitredner oder Finanzierer Bernhard Albstäger, der dann immer wieder Ansprüche anmeldet. Aber eigentlich muss man sagen, im Sinn von der Sache dürfen sie sich unbedingt nicht im Weg stehen.
33:46Das ist wirklich mega spannend, was sich dort entwickelt hat in den letzten Jahren. Es ist für mich ganz eng mit Mario Frick verbunden. Ich hoffe für Luzern, dass er kein Angebot bekommt zum Abspringen. Ich glaube, irgendwann wird er etwas machen. Ja, schon in diesem Sommer war es fast weg mit 1 ,5 Tage. Aber für Luzern top, top, top Job und auch vom Sportchef. Ich habe in dieser Woche noch ein bisschen zu kompliziert war, ein bisschen verunglückte Geschichte probiert, auch mit Daten, mit meinem Hobby, also eigentlich um Chancen geht. Wie viele Chancen er spielt zu ihrem Team und wie viele Chancen er zum Gegner zuhört.
34:28Es klingt wahnsinnig theoretisch, aber es ist im Fussball anerkannend, also nicht bei allen Trainern, aber bei Leuten, die Geld damit verdienen, auf die Zukunft von Resultaten zu wetten. Also alle die Wettanbieter, die setzen extrem auf das, weil es ist wirklich das, was dir am ehesten sagen kann, wie wird eine Mannschaft sich entwickeln. Und im Schnitt, wenn du dem Gegner immer doppelt so viele Chancen gibst, wie du selber hast, wirst du halt nicht so viel Match gewinnen, einfach gesagt. Und der FC Luzern ist wirklich der absolute Ausnahmefall. Sie hatten eigentlich in dieser Saison nie mehr Chancen als der Gegner und holen trotzdem Punkte.
35:07Und ich habe Mario vorhin dann schnell geschrieben, sag mal, was ist das? Früher hat der Jean Deich als Magio Gold in der Premier League. Und er hat immer mit Burnley hat er immer, er hat es immer geschlagen, das Modell, das Expected-Groals-Modell. Er hat immer mehr Punkte geholt, als eigentlich laut Chancen ein Wartpaar gewesen wären. Aber er ist da, also der Alfred findet, der Ex-Chief interessiert ihn überhaupt nicht. Ist völlig wurscht. Er hat geschrieben, ja, die Resultate gehen der Rechte. Er hat gefunden, ja, das ist das Einzige, was zählt. Ich habe sogar noch gestern bei uns so eine Randnotiz eingebracht.
35:39Er sagt, wir haben sogar noch zu wenig Punkte geholt. Weil er einem Journalist von der Luzerner Zeitung entgegnet, der das aufgenommen hat. Eine wirklich sehr gute Geschichte. Ich habe einmal, als ich noch vor allem im Hockey engagiert war, sind die Advanced Dats relativ früh in Umlauf gekommen. Mir hat dort einmal ein sehr erfolgreicher Trainer gesagt, dass die Advanced Dats vor allem für Verlierer spannend sind, um zu erklären, warum sie trotzdem gut sind. Darum können wir das dem Mario Frick eben nicht vorwerfen, weil er kein Verlierer ist, sondern ein Gewinner. Also mindestens am Wochenende und schon länger.
36:18Ich finde es mega spannende Daten, wo wir viel über die Qualität des Spiels aussagen können. Aber... Sie erzählen nicht die ganze Geschichte. Und die Themen, die sie selber gestern in der Runde gerührt haben, Mut, Leadership und eben der Bereitsein, Sachen riskieren, auch mal aufs Ganze gehen und dann halt mal ein Spiel abschenken, das fliesst dann vielleicht eben nicht in diese Bereiche. Aber grundsätzlich finde ich es mega schön, wenn es jemand ausarbeiten kann, diese Zahlen, und dann eben das so aufs Papier bringt oder online bringt, damit man es versteht. Ich finde es eine gute Geschichte.
37:05Ausgerechnet gestern musste sie gewinnen. Das war also der zweite Match. Es ist sehr lustig. Also wenn Mario Frick gesagt hat, sie hätte mehr Punkte müssen, das ist sehr lustig. Laut diesem Modell hätte sie vor diesem Spiel einen Punkt sollen haben. Einen Punkt! Sie wären hinter Wintertour gelegen. Aber völlig, lassen wir es sein. Was mir auffällt, weil wir Zugriff auf ein anderes Tool haben, das zeigt, wo die durchschnittliche Position eines Spielers... Und das ist wahnsinnig... Also im Normalfall ist das so, dass man es erwartet. Sie sind halt so ein bisschen verschoben oder so. Aber jetzt bei Luzern-Lausanne ist es wirklich krass.
37:37Also Luzern fünf Spieler fünf, zehn Meter hinter der Mittellinie, so einen klassischen Mittelblock und drei vorne. Und Lausanne, acht Spieler, acht Spieler haben ihre durchschnittliche Position in der Platzhälfte vom Gegner gehabt und noch zwei sind hinter gewesen. Wahnsinn! Das ist ein Zeidler-Wahnsinn. So lassen Zeidler spielen. Wir haben ihn dann im Nachgang gefragt. Er hat gesagt, er müsste sich sammeln. Er müsste sich sammeln und in der Mannschaft, in der Garderobe müssen sich auch alle sammeln. Das ist glaube ich, er wurde noch ein bisschen emotional, weil der andere nicht so gut mit diesem Punktverlust leben konnte.
38:21Sie müssen besser verteidigen. Ich sage jetzt, so einen Schuss wie der von Ziganix kann man jetzt gar nicht verteidigen und Spadanuda, sein Abschluss, war sensationell. Aber er meinte natürlich die Chance auf Flut. Luzern konnte dann noch zwei, drei drauflegen. Dann musste man sagen, Er ist einfach voll naiv für das Potenzial, das in Lausanne steckt. Den statistischen Eindruck kann ich bestätigen. Man orientiert sich vor allem vorwärts. Lausanne spielt in der anderen Platzhälfte. In Europa? Gelingt Ihnen das? Ja, es könnte wieder klappen. Als nächstes haben Sie Hamrun, Spartans aus Malta. Nicht in Bosporus spielt, sondern auf Malta.
39:05Ja, genau. Wohann, willst du als nächstes spazieren? Ich habe zwei Zürcher. Zu meinem neuen Lieblingstrainer. Ah, okay. Ich habe zwei Zürcher Teams gesehen. Was ist die neue? Der neue Lieblingstrainer ist der Scheibli. Und innen ist es schon lange. Nein, ich kenne ihn nicht persönlich, aber ich werde ihm auch noch begegnen, irgendwann im Verlauf der nächsten Woche. Also gehen wir zu GZ. Ja, GZ, das Interview, das er dir gegeben hat. Dort habe ich einfach überdurchschnittlich viel erfahren. Und so schätze ich ihn ein. Ich habe das Gefühl, dass auch sein Team überdurchschnittlich viel erfährt über Fussball, über Sachen, die rund um den Fussball passieren.
39:43Und er sagt, wir haben einen Campus, aber wir brauchen ihn nicht. Wieso das? Also behalten wir doch die Spieler ein bisschen mehr dort. Das heisst aber nicht, dass er sie kaserniert, sondern dass sie einfach beschäftigt werden. Und ich finde, dass, wie er das da ausgeführt hat und auch selber, dass er noch gearbeitet hat und 20 % fix, dann war es nicht möglich, sonst hätte er es noch weitergezogen. Am liebsten wäre er noch angestellt. Er hat einen Job in Österreich. Und weisst du, ich falle nicht jedem um den Hals, aber trotzdem kann ich herzlich sein. Auch jetzt wieder der Auszug aus der Medienkonferenz, wo Didier Tolo sagt, die Mannschaft hat Qualität.
40:23Und er sitzt nebenan, ich habe auch mal matur, französisch, ich glaube, er hat uns gelobt. Kurz und bündig, ein absoluter Gewinn für die Liga. so ein Typ. Und für GC ist er Gold wert. Und dass man ihn geholt hat, man müsste dann mal noch herausfinden, wer ihn empfohlen hat. Und dass man dann am Schluss sich gesagt hat, einer, der von Linz kommt und dort so einen Job gemacht hat, mit beschränkten Mitteln, könnte auch da funktionieren. Was man auch nicht ausser acht darf lassen, er hat neun Spiele und neun Punkte. Also ein Magier ist er jetzt noch nicht, aber man könnte sich vorstellen, dass es noch mit ihm könnte gut kommen.
41:06Also ich habe mindestens so, ich hätte noch ein gutes Gefühl, wenn ich in seinem Umfeld wäre. Also das Interview habe ich wegen ihm wahnsinnig toll gefunden. Man hat über eine Stunde Zeit genommen. Man musste drei Viertel futschießen, weil wir gar nicht Platz hatten für alles. Er wirkt wahnsinnig, wie soll ich das sagen, er ist von sich selber überzeugt, aber nicht überheblich. Und er nimmt sich selber nicht allzu wichtig. Und für mich ist das ein mega spannender Satz, wenn ich dann gerade heim bei meiner Frau erzähle, wo sich wirklich beim Fussball nur um Gruppendynamiken oder Führungsfragen interessiert und für den Rest nicht.
41:43Ich sage, er hat eine Anstellung gehabt, bis jetzt, bis auf Zürich, ist bei der österreichischen Gesundheitskasse. In Österreich hat man eine Einheitskasse. Ich weiss nicht, ob es eine verbeamtete Stelle ist. Auf jeden Fall hat er dort gerne die 20 % behalten. Er ist jetzt auch nicht im unbezahlten Urlaub begegst. Er hat diesen Posten noch. Er hat gesagt, es ist mir wichtig, weil nicht, dass mein Ziel ist, dort wieder 40 Stunden in der Woche arbeiten, wenn es nicht klappt im Fussball. Aber der Trainerjob ist nicht existenziell. Ich muss nicht, wenn ich meinen Job verliere, Angst haben, wie ernähre ich meine fünfköpfige Familie.
42:17Sondern ja, dann gehe ich halt wieder arbeiten. Ich finde, entweder machst du einen Weg, wo du einfach richtig runtergehen musst, wie es auch Spieler oder Ex-Trainer gibt, die wirklich ganz unangenehm angefangen haben und nichts haben und die wissen, da geht es in jedem Match um meine Existenz. Oder du kommst von einer Schiene, wo du einfach siehst, es gibt auch noch andere Herausforderungen als Sport. Und es gibt auch noch andere Stresslevel, als mich sieben Tage in der Woche mit Fußball zu beschäftigen. Und es gibt noch grössere Bilder als das. Ich finde, es gibt wieder zu wenig. und bei ihm habe ich das Gefühl, dass er das sehr gut einfließen lassen kann.
43:00Er nimmt sich nicht so wichtig, er hangt auch nicht bis zu der letzten Faser an diesem Job. Man könnte ihm das auch vorwerfen. Wenn ich den Titel gelesen habe, denke ich, ich bin da ein unbezahlter Nurlebt, das könnte jetzt auch noch ein falsches Bild geben. Aber wenn du ihn nachher hörst und siehst, wie er funktioniert, dann weisst du, was er meint. Und gleichzeitig ist er wahnsinnig dankbar für die Chancen, die GZ ihm gegeben hat. Er hat gesagt, es ist nicht selbstverständlich, wenn du bei einem Klub wie Blau-Weiss-Linz bist, dass du von einem ausländischen Klub geholt wirst. Er hat gesagt, wenn der Berater im Ausland anruft und sagt, ich habe einen interessanten Trainer von Blau-Weiss-Linz und sie fragt, wer oder was Blau-Weiss-Linz ist und wie viel, dann weiss ich, dass ich wahrscheinlich nicht unbedingt auf der Liste bin.
43:51und die Dankbarkeit hat auch gestern auf Blue in der Pause Amir Abaschi nochmal angesprochen, der das auch so schätzt. Ich habe es auch wahnsinnig spannend gefunden, wie er über das Derby geredet hat, wie er gesagt hat, man muss wissen, was ist das für ein Derby, um was geht es da und er hat gesagt, natürlich, ich bin Ausländer, ich kenne nicht die ganze Geschichte, aber ich habe es versucht, meinen Spielern zu vermitteln, weil du musst mit einer gewissen Energie in das Zürcher Derby reingehen, sonst kannst du es nicht gewinnen. Und er zeigt für mich, also ich finde Alain Sutter hat einen grossen Charakterkopf, der eine klare Linie fährt, die sich auch nicht beirren lässt.
44:29Er hat es klar formuliert, bevor er sich das vorstellt. Er hat auch von Leuchtdürmen gesprochen. Ich bin überzeugt, dass du an der Seitelinie in unserem Konstrukt, wie das bei uns in der Schweiz läuft. Wir haben nicht Star-Ensembles, die sich einfach von alleine aufstellen und die einfach so eine Strahlkraft haben, wenn es eigentlich egal ist, wer sie gerade anleitet. Bei uns hat der Trainer schon noch eine andere Funktion. Wenn man immer von Ausbildungsliga spricht, dann gehört übernahmend draussen einen an, der das vertreten kann und man vielleicht gerade geht, der so gesichtslos gewirkt hat, wo man gar nicht mehr gewusst hat, wer ist eigentlich der Ansprechpartner von diesem Klub.
45:08Das hat in so einer rasenden Folge geändert, dass du gegen aussen jetzt so jemanden hast, der von blau-weiss Linz kommt und innerhalb von wenigen Wochen, Monaten sich so klar artikulieren kann, eben ein Derby erklärt und was eben wichtig ist und das vorlebt und das auch kann, ohne dass wir das Gefühl haben, das hat ihm jemand vorgelegt. Komm kannst du das, wenn der Flo mal kommt, lese dir das mal vor, all die schönen Sachen und Punkte. Er ist so, ja, er geht für mich einfach so über das 4-4-2-4-2-3-1-4-3-3 aus. Genau. Das Spiel können wir, glaube ich, relativ kurz halten. Sion hat sehr stark angefangen, nach zwölf Minuten, also nach zehn Minuten in der Zwölfte, dann entscheidet sich der Saulo De Carli in einen Zweikampf hineinzugehen, wenn man es als Abwehrchef, als Routinier in einer Mannschaft Marcel Rohner, der Kollege vom Tag, ausgerechnet, nachdem De Carli mit Rot vom Platz gegangen ist, war der Alterschnitt noch 21 ,8 gewesen.
46:12Also du hast eine Routinier, die hinten steht, der holt sich rot nach 10 Minuten. Und der zweite Routinier mit Dirk Abels lässt sich von einem weiten Ball vom gegnerischen Goalie so übertöpeln, dass er hinten und vorne nicht mehr in der Nähe ist vom Ball. Und der dritte Routinier, der in der Abwehr einwechselt mit dem Arrigoni, macht dann noch das Fels und Benalti. Da kannst du dich also herzlich bedanken. Lustig, weil der Scheibler sich dann trotzdem mehr darüber aufkriegt, dass sie offensiv mit dem Ball zu wenig gemacht haben, obwohl sie über 80 Minuten in Unterzahl waren. Der Match ist relativ schnell erzählt, aus GC-Sicht.
46:53Nein, es war eben ein spannender Ansatz, dass er gesagt hat, es sei eigentlich ihm für ihn nicht interessant. Es interessiert ihn gar nicht, ob er Unterzahl spielt, es werde völlig überbewertet oder als Ausrebe verkauft. Er hat gesehen, wir können auch mit dem Zehnten ganz normal weiterspielen. Spannend, ja. Ich habe dann auch noch drei Schüsse Torumrande gesehen von Sion. und es hätte dann auch noch ein bisschen deutlicher ausgehen können, den ganzen Anlass. Aber ja, ich glaube, es ist ein Match. Ja, es ist ein Auf und Ab bei GC. Ja, eben und es hilft nicht, wenn sie drei Matchen in Serie Platzverwiesen, das hilft sicher nicht.
47:28Wenn ausgerechnet Routinier die sind, wo... Ich meine, dass dann irgendwie einer, der in der linken Innenverteidigung anfängt, nachher auf rechts, oder im zentralen Mittelfeld anfängt, nachher auf rechts Innenverteidigung muss, ein 19-jähriger Italiener, dass der schwache Tag, Milizier in Gottes Namen. Beim FC Sion hat Donald Rodani zum ersten Mal von Anfang an geschüttet. Es ist immer so ein Spieler, wo man nicht mehr denkt, das wäre vielleicht noch einer für Ebay, aber immer wenn er bei Ebay ist, ist er kein für Ebay. Jetzt ist er ja definitiv im Wallis gelandet. Und der ist also von der ersten Sekunde an, hat er einen richtigen, tollen Match gemacht.
48:03Und vorne dran schüttet der Rilind Nivokasi, der letzte Saison bei Bellinzona war. Und die zwei, das hat einfach gerade gebacken. Es hat toll ausgesehen. Nivekasi holt Penalti raus, holt die rote Karte raus, trifft einmal den Pfosten. Rudani macht Penalti rein, trifft einmal den Pfosten. Plötzlich hat das Spiel des FC Sion, das sehr auf die Defensive konzentriert wirkt und in der offensiven Menge ein bisschen statisch, zum Teil hat es nicht immer richtig Spass gemacht. Eine schöne Geschichte hat es gegeben vor dem Penalti. Der Ali Khabacalmann ist der eine Penalti-Schütze auf der Liste. Der eine ist der andere.
48:49Nimmt sich den Ball und nimmt ihn aber nur zu einem Donut und sagt, du schiessest jetzt den ersten Gump. Die feierlichen Übergaben kennen wir ja sonst eigentlich anders. Oft sind es ja Kindergarten-Szenen, wenn sie sich losstellen vor laufenden Kameras. Das ist doch erfreulich. Wenn ich auf die Tabellen schaue und die FC Zion auf Platz 4 sehe, dann ist mir jetzt auch klar, dass man nichts gehört aus dem Wallis. Das EC war lächelnd abgebildet. Der Bart, sein Sohn, ist auch völlig verhaltensununfällig. Es scheint so gut zu laufen, wie sie die Jahre nehmen. Was schade ist, ist, dass sie alle ihre drei Matches im Kanton Zürich schon hinter sich haben.
49:31Ja, sie haben im Maximum. Im letzten Grund Zürich und KC geschlagen und in Winterthur gewonnen. Punktemaximum. Es gibt noch einen zweiten Klub, der das Punktemaximum gegen den Kanton Zürich geholt hat. An diesem Wochenende, der FC Lugano hat jetzt auch von seinen, wie viel hat er? 13 Punkte? Ich muss es nachher schauen, Entschuldigung. Ja, der FC Lugano müsste etwa in dem, habe ich jetzt die Tabelle gelöst, nein, Casino da, also Lugano hat 13 Punkte. Genau, von diesen 13 Punkten haben sie doch immerhin vier nicht gegen Zürcher Klubs geholt. Zürcher sind einfach so nett, Zürcher sind so freundlich.
50:081-0, Lugano gegen der FCZ, gegen Nordmatch. Lang, lang, lang ist mein Live-Exgy-Wert irgendwie bei 0 ,2 zu 0 ,24 gestanden. Es ist ein Hauen und ein Stechen gewesen. Mattia Grottitotti hat vor dem Match gesagt, ich will einen Kampf von meinen Spielern sehen und der, der am besten gekämpft hat, war Mattia Zanotti. war. Innerhalb einer Sekunde gewinnt er den Zweikampf gegen Kenny, gegen Krasnitschi, dann gegen Palacio und am Schluss holpert der Ball irgendwo am Lindrit Camberi vorbei und am Janik Brecher unten neben seitwärts durch 1-0 durch das Schamtoch. Das war eigentlich die Geschichte des Matches.
50:51Ja, elf Spiele, fünf Siege, eins Römi, fünf Niederlagen. Ein ziemliches Schnitt. Das ist ein guter Schnitt. Lange aber nicht für das, was man sich im Sommer vorgenommen hat. Im Gap verabschiedet. Und der grosse Vorteil ist von Zürich, dass es sehr eng ist. Dass aber gleichzeitig mit dem Nachteil verbunden sind, auch noch die Klubs hinterher klassiert, die man eher vorhin gesehen hätte. Servet zum Beispiel. Lugano hatte auch lange Mühe gehabt. Die Top 6 können sich noch nicht abgesetzt. Es ist noch nicht eine klare Zäsur. Aber die kann passieren. und dann wird es spannend, weil Zürich einfach an dem Europa-Cup-Tropf hangt, es macht die Mannschaft wertvoller, es gibt Startgagen, die dringend nötig sind, die Cilio Canepa ja im Sommer klar formuliert hat.
51:47Und ja, irgendwie so ausgewogen wie die nackten Resultate sind,
52:01unspektakulär läuft das Ganze. Auch wenn man den Trainer Michel van der Kaag gehört, du hast mit ihm gesprochen, dann waren wir vor, beim Frick, wo es dann sprudelt und wo es in die eine oder in die andere Richtung, er kann dann auch mal übertrieben im positiven Sinn oder mal kritisch sein im überschwänglichen Mass. Sehr monoton, sehr sachlich, korrekt. Alles eingeordnet. Es geht nicht in die Tiefe. Und bei dieser Mannschaft habe ich auch gefühlt, es geht irgendwie nicht in die Tiefe. Also, ich erkenne keine Handschrift. Ich habe es spannend gefunden. Ich habe natürlich, also in Lugan ist es merkwürdig gemacht, weil dann irgendwie der Mattia Grosci-Torti, der hat seine Pressekonferenzen, aber der Gasttrainer redet irgendwie draussen vor der Haupttribüne.
52:53Und klar, nachher hat er irgendwie drei Fernsehinterviews gehabt in Serien oder vier und dann stand ich auch noch dort und er wollte eigentlich längstens einfach nur noch in den Bus und weg, nach dem missrotenen Match. Und dann, genau, dann ist so die erste Frage und Antwort, FC dann einfach den ganzen Match oben runter, sehr neuchter und ein bisschen analytisch, aber nicht in die Tiefe gehend. Und ich habe dann noch zwei Nachfragen gestellt, wo ich dann plötzlich gemerkt habe, okay, jetzt wird er langsam ein bisschen kritischer. Für mich ist Michel van der Kaart immer gewesen, wenn sie verloren haben, aber dieser Pointing ist immer das Ergebnis gewesen.
53:26Der Fakt, dass man verloren hat, der Fakt, dass man jetzt nicht gegen Führer angreifen konnte, das war disappointing. Und jetzt zum ersten Mal war es explizit das Verhalten von seinen Spielern. Dass man drei Zweikämpfe verliert vor dem 1-0 im Mittelfeld, obwohl man doch gesagt hat, wir müssen genau im Mittelfeld die Zweikämpfe gewinnen, dass man den Schuss nicht verhindert, das war dann für ihn plötzlich enttäuschend. Oder habe ich gesagt, euer Spiel sieht ja eigentlich nett aus bis an 16 ran. Also mit einem Fäupten schaue ich gerne zu. Fäupten gegen Zanotti. Der ganze Match war wahnsinnig mühsam und nicht toll zum Anschauen.
54:01Aber das Duell, das habe ich gerne geschaut, wie sich die mit Haken und Ösen und der Fäupten immer wieder durchdribbelt hat. Aber dann passiert noch nichts. Und dann sagt er, ja, man muss halt auch mal, man darf auch mal schiessen, man darf auch mal einfach den Killerinstinkt zeigen. Also habe ich schon gemerkt, okay, er lebt ein bisschen mehr, also jetzt ohne, dass er jetzt so aus sich rausgekommen wäre. Und dann war das Video abgestellt und dann wollte ich eigentlich nur noch eine Wissensfrage für mich stellen. Weil ich meinte, dass mir aufgefallen ist, dass der Eczjan Aljowski als Linksverteidiger von Lugano in der ersten halben Stunde immer ins Zentrum gezogen ist, wenn Lugano den Ball hatte.
54:38Und dann hatten sie da eine Überzahl gehabt. Weil ich mir gefragt habe, warum wird der FZ da so einfach ausgespielt amix. Und ich habe gefragt, ob das ein Problem war, das sie gehabt haben in diesem Match. Und dann ist er richtig hässig geworden. Aber nicht auf der Eczjan und nicht auf Lugano und nicht auf seine Spieler, sondern irgendwie auf diese Frage. Und er wollte von mir wissen, was sie denn gemacht haben. Und ich bin nicht rausgegangen, was er genau von mir wissen wollte. Und vermutlich habe ich es auch nicht gesehen, weil ich kein Fussballanalyst bin. Und manchmal muss ich noch irgendwelche Texte dran schreiben.
55:08Und dann habe ich gedacht, okay, okay, so kühl, so ruhig, so gelassen, wie er bis jetzt immer war, ist er nicht. Und finde ich ehrlich gesagt noch positiv. Also, Also, das, weil, also, jetzt ist FCZ IB am Samstag, oder? Am Sonntag, Entschuldigung. Nein, vor einem falschen Tag ist es auch nicht gegangen. Er musste lange warten, bis er es gut vorbereitet. Und dann, im letzten Oktober hat es so ein Trainer-Endspiel gegeben. Da hat der FCB gegen IB gespielt und es war klar, der Trainer, der verliert, fliegt. Es war Celestini gegen Rahmen. Der Rahmen hat verloren und der Rahmen musste gehen. Und es haben beide Trainer vor dem Match eigentlich gewusst, wenn ich diesen Verlierer bin, bin ich gegangen.
55:52Ich glaube, ganz so weit ist es noch nicht. Also Van der Kack gegen Contini ist noch nicht siegen oder fliegen, aber es nähert sich so langsam an. Und die Mannschaft der FCZ hat wirklich gegen Führer, die hat ja theoretisch so viel PS. Markello, eben Faetan, Zubu. Ich finde auch, der gefällt dir eigentlich noch nicht. Ja, ich finde, der hat irgendetwas ... Das ist ein Mocker. Ja, und braucht auch nicht so wahnsinnig viel, um sich etwas zu kreieren. hat gewisse... Ja, irgendetwas gefällt mir an dem. Er hat sich bis jetzt auch noch nicht 100 % das umgesetzt, was mir an ihm gefällt, aber so einen ersten Eindruck hat man.
56:32Und dann hast du Zawa, Entschuldigung, ganz kurz, Kasnichi, auch der Palacio am Ball, eigentlich, die können alle schützen. Aber wo sind denn die PS, wenn es den gegnerischen Strophen geht? Sie sind einfach nirgends. Oder? Und das hat man... Und Lugano hat das bewusst, bewusst so gespielt. Lugano ist normal, die meisten Ballsitz in dieser Liga. Den Mann haben sie gesagt, weisst du was, Zürich? Die dürfen den Ball haben, wir wissen, die gehen draussen dribbeln, wenn wir dort doppeln, wenn wir dort gut sind, passiert genau nichts, es kommt keine Flanken, es kommt kein Schuss, es passiert nichts, wir schalten schnell um und dir sind es langsam.
57:04Es ist spannend, dass der Groschi Torti das so erkannt hat und ich glaube auch nachher so gesagt hat, dass ihm das auffällt, wenn das und das passiert, dann haben sie keine Lösung mehr und dann haben wir es im Sack. Ich frage mich, ich habe mich ein bisschen anstecken lassen von deinem Dateninteresse und habe mir mal angeschaut, wie viele Pässe das Spielt. Dann hast du den FC Basel, der über 4000 Pässe spielt, jetzt in diesen neun Runden. Dann hast du den FC Zürich, mit etwa 3700 Pässe. Dann hast du den FC Tour mit etwa 2800 Pässe. Jetzt kann man sagen, okay, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
57:44Es kommt dann auf Passgenauigkeit, darauf an, es kommt auf deine Spielphilosophie darauf an, logisch. Dann hast du so Zweikampf gequotet, jetzt sind alle recht nahe zusammen, das ist noch interessant, also Zürich hat jetzt nicht extrem viele Zweikämpfe verloren, die extrem abschiffen würden. Aber so die Ausrichtung vom Spiel, Thun hat sich für etwas ganz anderes entschieden. Thun hat einfach ganz schnell von A nach B kommen. Und dann wird abgeschlossen, klare Strukturen, das hat auch ein Spieler von Thun gesagt, der Topscore, wirst du mir sicher sagen, wie er heisst. Nein, das sage ich dir. So Zeug sage ich dir ja nicht, das musst du selber wissen.
58:26Irgendwann wird es mir dann noch in den Sinn kommen, wie er heisst. Ibai, Christopher Ibai. Ja genau, der, der bei Ibai müsste spielen. Ja genau. Und als der Challenge League kommt und sagt, es behakt mir eigentlich viel besser, wie es jetzt da läuft, das System, das wir da haben, in der Super League. Und sie wissen, sie haben sich einfach für etwas entschieden, die zugeschnitten ist aufs Team, zugeschnitten ist aufs Kader. Und da bei Zürich bin ich mir einfach nicht sicher, ob die Philosophie, wo man sich ja bewusst hineingeholt hat, das holländische Spielsystem, das 4-3-3, da kann man es noch ein bisschen anders auslegen, 4-1-4-1, 4-2-3-1, je nachdem, wie man es gerade interpretieren will, aber man will Palpsitz, man will spielbestimmend sein, man will kreieren, man will selber bestimmen.
59:14Ja, passt es zu dem, was man hat? Geht das auf? Versteht die Mannschaft das? Wird die Mannschaft auch so spielen? Und da, wenn wir die Spiele einmal da durchgehen und uns Gedanken darüber machen und du sagst nachher, ja, ich habe immer das Monotone, eben der Trainer vom Gegner sagt, wir müssen eigentlich das machen, wir überlösen euch das, aber wir haben einen Plan, das anders zu lösen und dann bin ich sicher, da werden wir in Schwierigkeiten geraten. da sind wir ja nicht die Einzigen, die auf der Tribüne keine Verantwortung tragen und Text verfassen im Nachhinein, die das so sehen, sondern auch gegnerische Trainer.
59:53Da frage ich mich eben, ist das die PS, die nicht auf das Feld kommen, liegt es an der Ausrichtung? Liegt es daran, dass vielleicht das Vorhaben des Trainers nicht übereinstimmt mit dem Material, das man auf dem Platz hat? Wird eine Philosophie darüber gestülpt, die vielleicht gar nicht realistisch ist. Das finde ich, das ist die grosse Frage beim FCZ. Es sind ganz viele Fragen und die Antworten sind jetzt nach neun Runden immer noch nicht da. Ich habe noch kurz etwas zu Lugano. Der Agioski hat zum ersten Mal einen richtig guten Match gemacht, also zumindest die erste halbe Stunde hat er abgebaut.
1:00:34Den hat man ja geholt, also ich meine, hat in der Premier League geshootet, 125 Match Championship, also die zweithöchste Englische Liga, hat aber vor dieser Saison in vier Matchen in Saudi-Arabien und in ein paar sechs, sieben mit der Nationalmannschaft der so giftig wie der war und Zanotti scheint jetzt mit dem Kopf also scheint jetzt nicht nur noch körperlich in Lugano zu sein, sondern auch mit dem Kopf und Lugano jetzt doch drei Siege in Serie jetzt gehen sie auf Genf, gegen Servet kann man durchaus, können wir ganz so schnell darüber reden auch Punkte, also Lugano ist eindeutig auf dem aufsteigenden Ast.
1:01:10Und der FCZ zusammen mit Winterthur, das einzige Team, das noch nie zu Null gespielt hat. Auch das nichts Schönes. Basel-Winterthur können wir extrem kurz halten, oder? Ja, da haben wir schon das Beste vorweg genommen. Genalty, genau. Gegen den Wintergohli. Eigentlich enttäuschend, wir haben eine 6-0 angesagt. Es ist nur das 3-0 rausgekommen. Ja, weil der FC Basel auch noch ein internationales Programm hat und dann irgendwann aufs Bremspedal gestanden ist. Ich glaube, Scheck konnte den Match alleine schuten. Fast alle Gäste beteiligt. Ist wieder auf gutem Weg. 5 Goals, 5 Assists. Nach neun Runden.
1:01:51Hast du die Hochrechnung gemacht? Kommt er das mal auf über 40? Ich weiss es nicht. Scorepunkt. Also ja. Gewinnt jeder 2 ,5 Scorepunkte jetzt pro Schnitt. Im Spiel pro Schnitt. Ist wirklich krass. Und hinten, seit Flavius Danieliuk gespielt, schuten sie nur noch zu null. Das ist jetzt drei Match. hat er gespielt, von Anfang an drei Matches zu null. Wahnsinnig interessanter Lebenslauf. Der ist mit zehn zu Real Madrid von Admira Vakum-Mödling. Das ist so der normale Karriereweg. Genau. Das würde ich jetzt mal an dieser Stelle behaupten. Genau. Vor dem 10. Geburtstag zu Real Madrid gewachsen, nachher zu den Bayern, dann Nizza, Salernita, was man halt so macht, Hellas, Verona und dann Hellas auch so weit abgestiegen, dass sich den Lohn nicht mehr konnten.
1:02:37Er kam noch Paolo Sosa, der Trainer, der gerne ein bisschen Geld mitnimmt, also eine teure Mannschaft, dann ausgeliehen worden. Die sind abgestiegen in Serie 10, da hatten sie keine Kohle mehr. Sie sind bald der 40. Geburtstag, wenn ich das jetzt im Lebenslauf zuhose. Genau, und ist gestand, ein Spieler mit 24, also im Fussball, die Lebenslauf, keine sechs Sprachen habe ich gelesen, also Deutsch-Romanisch. Und dann hat er sich halt auf seinem Lebensweg noch Englisch-Spanisch Französisch und Italienisch dazu geholt. Clever Typ. Basel schützt am Donnerstag beim Ex-Klub von Cerdan, bei Olympique Lyon.
1:03:17Und das hat mir auch wahnsinnig gut gefallen. Auf SRF hat der Dani Luke gesagt, jetzt kommt Lyon und das ist nochmal. Und dann eine lange Pause und hat sich überlegt, was ist das nochmal? Ein anderes Niveau. Ein anderes Niveau. Ich meine, andere Liga. Ja, andere Liga. Ja, Lyons Nummer 5. Aber wenn man ich muss dir wirklich sagen, Der FC Basel, ich habe mir zwei, dreimal ein bisschen Sorge gemacht, du bist jetzt wirklich so ein Substanzverlust. Wir haben ja dann schon gefragt, sind wir international gar nicht mehr. Das 2-0 gegen Stuttgart. Das war für mich so ein Ausruferzeichen gewesen und aber schon auch ein bisschen wie eine umgesetzte Ambition.
1:03:57Wir sind noch da in Europa. Und das traue ich dem FC Basel zu. Ich habe das Gefühl, dass Manier mit seiner Art und seinem Verständnis, wie man Fussball spielen will, immer mehr in Basel harmoniert und funktioniert. Ich traue dem FC Basel ein gutes Resultat zu in Frankreich. Wird eine harte Nuss. Wird eine harte Nuss, aber der FC Basel wird nicht abschiffen. Wieso dass Lyon überhaupt noch auf der anderen Seite steht. Darf es stehen? Das ist dann nochmal ein ganz anderes Thema. Das werden wir in dieser Woche sicher mal 500 Millionen Euro schaffen können. Was sind 500 Millionen Euro Schulden? Wie viel Eigenkapitalquote hat der FC St.
1:04:44Gallen? Kannst du das nochmal wiederholen? 58 ,6. Was ich mich noch frage, schnell, um es mit Justin Bieber zu fragen, ist die Liga-Clocking, dass der FC Basel standing on business, Justin Bieber, you're not clocking, let them standing on business. Ich habe das Gefühl, genau mit dem Stuttgart-Spiel ist der FCB wirklich dort angekommen, wo es richtig gefährlich wird. Man sieht es in den Tabellen noch nicht so richtig, aber sie machen jetzt ernsthaft ins Büro. Sie gehen am Morgen, man hat die Gravaten offen gezogen, man hat die Lackschülle an, man geht schnell nach nach 25-30 Minuten ist der Match im Schnitt entschieden und dann kann man wieder gehen.
1:05:31Also es ist jetzt die Mannschaft, die haben das Gefühl, okay, die gehen jetzt einfach, was müssen wir machen? Das, das, das, machen wir gut, alle zusammen, danke für die Punkte. Es gibt Leute aus einem engeren FCB-Umfeld, die wir das schon ein paar Monate früher genauso angekündigt haben und gesagt haben, das ist einer der besten FC Basels, den wir in den letzten Jahren gesehen haben. Und ich habe es dann in der ersten Woche gedacht, es muss irgendein Fata Morgana sein, den er da gesehen hat. Aber ja, das Gefühl kommt mir rüber. Und Winterthur ist jetzt wirklich kein Gradmesser. Winterthur muss froh sein, in der aktuellen Verfassung, dass sie da nicht richtig unter die Rede kommen und dass einfach das Programm sehr chargiert ist, dass da noch sehr viele Aufgaben anstehen, wo man mehr als die Lackschule braucht.
1:06:22und ja, der Lebenslauf, den du da vorne aufgezählt hast, dass der nach in Basel landet und jetzt so auftritt, das ist dann einfach kein Zufall und an der Seitenlinie steht, eins von den grössten Schweizer Trainertalente, wenn man das noch sagen darf, in diesem Alter, aber mit einem riesigen Potenzial, in einem Stadion, das immer voll ist. Bist du noch ein Journalistentalent, Sven? Bist du einen Tag gehabt? Ja, ich weiss nicht, ob man mich über 50 ist, kann man da noch wieder in den Talentpool hineingehen, wäre es ein Rückschritt. Nein, ich finde, er hat noch die Möglichkeit, nochmal ins Ausland zu gehen und nicht nur nach Österreich, also nach Anführungs - und Schlusszeichen, sondern dass er auch noch weitergehen könnte nach Basel.
1:07:08Aber jetzt lassen wir ihn zuerst einmal in Basel wirken. Gut, und dann haben wir als Letztes noch, jetzt kommt heute Lieder ein bisschen kurz, er wird 3 zu 1 mit der Familie Goalszene vom Wochenende Florian Ayet, der den Ball aus 4-5 Meter an den Latten Unterkanten macht, statt ins Goal. Aber offensichtlich, das statistische Modell sagt, 17 % von allen Fussballern ich würde dazugehören, machen ihn dort auch nicht. Ich auch. Und ein XGC-Spieler auch. Mir ist den Namen nicht gefallen. Er ist von Schalke gekommen. Lesme. Aha, Brian. Brian, lass mich. Der hat 15 Monate das Goal nicht mehr getroffen als Stürmer.
1:07:55Der hatte eine Szene in der letzten Saison bei GC, wo er auch den Ball, wobei er weniger lange Zeit hatte, als er reagierte, ist gegen einen Abprall vom Pfosten. Er hat sich auch von einem gefühlten Meter über sieben Meter breites Goal und zweieinhalb Meter hoch hineingewuchtet irgendwo in Zürcher Nachthimmel. Und diese Szenen, ja, das sind dann so, Ich glaube, du schläfst nicht gut. Ich habe gefunden, eigentlich, Servet, das war noch interessant, hat, glaube ich, ein bisschen herausgefunden, wie man diesem Tun KW machen kann. Und zwar, wenn man es erwischt, wenn man über schnelle Seitenwechsel macht, dann sind sie manchmal ein bisschen überfordert.
1:08:39Sie schiessen 1-0, weil das Devanovic einfach auch höher gumpt als die Gegenspieler. Aber sie haben auch nachher nochmal eine Riesenchance, was genau so passiert, weil der Castro-Dimer in der Defensivarbeit ist, glaube ich, nicht so sein Ding. Lustigerweise, eine Minute später ausgewechselt wurde, nachdem er das nicht gut war. Es war ein ganz feines. Sehr schönes Goal gemacht, sein Erster natürlich gegen Servet. Und Servet hat, ja, verrückt, also nachdem man in Genf gejubelt hat mit dem Trainerwechsel und gesagt hat, jawohl, endlich haben wir einen Trainer, der hat eine Struktur, jetzt kommt alles gut.
1:09:16Du hast so Fehler wie Joel Mall, der zur Nummer 1 gemacht worden ist. Unter der Woche hat Jeremy Frick in der Tribune de Genève dürfen erzählen, wie sehr ihm das weh macht, dass er nicht Nummer 1 ist. Der Druck natürlich nicht erhöht auf den, der dann im Golf steht und dann prompt kommt so ein Riesenpock, der am Ball vorbei ging und dann ist das Goal einfach leer für den Brighton Labo. Es ist... Ja, ich habe das Wort Slapstick zweimal gehört in Luzern. zwei gegen Goal, das war auch zweimal Slapstick. Als ich das sah, dachte ich, einfach komplett orientierungslos, in dem Moment sehr schlecht ausgesehen.
1:09:56Und dann kommt genau in dem Moment die Geschichte in den Sinn. Jetzt hatten wir doch monatelang zwei Goals. 1A und 1B. Oder 1, 2. Man hat es nicht so genau gewusst, wie da. Und dann darf ich das hintrugen. ist ja eine Ikone in Genf, kommt immer Plattformen über jede Zeit. Ja, und dann... Und wer hat dann so laut gejubelt, dass man jetzt einen Trainer hat, um einen Erfolg zu haben? Wer war das denn genau? Ist das einfach... Sind das die Bretter des Präsidiums, die auch schreiben? Wer hat dann da so laut gejubelt? Ich bin nie... Ich habe mich nie so eingeschossen auf den Häberli. Ja, aber du schreibst ja nicht die ganze Zeit über Servet.
1:10:46Nein, ich schreibe nicht die ganze Zeit über Servet. Ist klar, ich habe es aus der Distanz verfolgt. Ich habe einfach gesehen, sie sind Zweiter geworden und jetzt haben sie im Spiel im Schnitt einen Punkt. Einen Punkt, ja genau, einen Punkt haben sie im Schnitt. Also die Ikone, wo es der Liga gekommen ist, hat Servet in den drei Monaten, wo er da ist, also nicht zu einer Spitzermannschaft umformiert. Und ich staune schon, dass einfach, wenn du die Spieler anschaut und siehst, wer immer wieder geht von Genf, da holen sie einfach nicht einmal 10 % aus dem Potenzial aus. Und das will mir jetzt denken geben.
1:11:22Und die ganze Strukturänderung, die einfach immer so viel Energie absaugen, das hat am Schluss mit dem zu tun, dass rundum die Inkonstanz herrscht, dass der Sportchef davon gelaufen ist, dass man nachher den Trainer irgendwie nicht vor der Sommerpause ersetzt, sondern erst nach der Sommerpause, wenn alle wieder dran sind vom Gremium. Das zieht so viel Energie ab. Ja, am Schluss färbt es einfach ab, so wie es jetzt schutet. Und ich gebe dir recht, es hätte auch ein bisschen anders rauskommen in Thun. Aber ja, sorry, also hätte, wenn und könnte und vielleicht hätten wir noch. Es ist am Schluss sehr viel Unvermögen dabei, dass es dann am Ende mit einem 1-3 geändert hat.
1:12:04Und mentale Blockade. Also du hast hinter der Goli-Bohr-Reisefälle gemacht, du hast vorne oder Stürmer, Riesenfehler macht, du hast Stevanovic, der Chancen vergeht. Man lasst gerne vor, wir in ihrer mentalen Blockade, wobei der Trainer jetzt sagt, er zieht jetzt alle Register. Es gibt Gruppengespräche, es gibt Einzelspräche und es gibt taktische Massnahmen, auf denen es nur aufwärts gehen kann mit dem FC. Er kann sich ja mal mit dieser mehrköpfigen Sportkommission unterhalten. Für das muss er eine Woche investieren. Vielleicht hat er darum ganz viele Einzel - und Gruppengespräche mit seinen Spielern, damit sie Jocelyn Kuchenvenek, wenn du den Google-Kalender anschaut und immer wenn der Sportchef ein Meeting hineinschieben will, sieht man, der ganze Kalender ist leider schon voll.
1:12:48Einzelgespräche, Florian Ayet, das Tor, wie sieht es aus, was bringt es im Fussball, wie soll ich damit umgehen? Vielleicht zieht er sich auch mal ein Weingut zurück von Didier Fischer und dann können sie mal bei einem feinen Roten die Analyse machen. Hey, ich danke dir vielmals, Sven, dass du spontan eingesprungen bist und ich lasse dich zurück in dein After-Jetlag-Programm. Genau. Und wir kommen in einer Woche wieder. Und danke vielmals fürs Zuhören. Bis dann. Tschau zusammen.
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Wir haben viele Fragen: Wer sucht eigentlich jeweils den einen Fan aus, der Spieler anschreien darf? Was genau nervt die YB-Fans an Trainer Giorgio Contini? Wer ist weniger weit: YB – oder vielleicht doch der FCZ? Mögen uns die FCL-Fans jetzt, wenn wir mal über ihr Team reden? Darf man als Xherdan Shaqiri so fiese Penalty-Tricks machen? Und warum ist uns dieser GC-Trainer so sympathisch?
