In short
Themen: Live-Podcast “Forza! #89” mit Fokus auf Schweizer Fußball, die WM (inkl. Ziele, Ticketboom, Aufgebot/Joker-Überlegungen) und kurz Zürcher Vereinsfußball. Außerdem wird über “Konstanz” bei Schweizer Topklubs diskutiert (zu viele Trainerwechsel als Problem) und das Thema “Nazi” als Spitzname für die Schweizer Nationalmannschaft verwendet.
Gäste und Hintergründe
Benjamin Huggel (41 Länderspiele; SRF-Experte und Unternehmer; bekannt als Torschütze/“1’000 Goal”-Bezug) und Pascal Zuberbühler (“Zubi”, ehemaliger Schweizer Torhüter; spricht u.a. über WM-Erfahrung und Torhüterrolle).
Key Claims
Thun habe die Meisterschaft “von A bis Z” verdient. Bei mehreren Vereinen fehle Kontinuität (Trainerwechsel/Philosophie) – das schade. Für die WM seien ambitionierte Ziele wie Halbfinale/Finale wichtig; Gruppenphase überstehen ist Mindestziel. Für das Aufgebot seien Stammspieler entscheidend; Joker nur sinnvoll, wenn sie Team/Turnier helfen.
Notable Beispiele
FC St. Gallen und FC Sion als Beispiele für funktionierende Kontinuität; Ricardo Rodriguez nennt Halbfinale. Diskussion um Gregor Kobel vs. Jan Sommer (unterschiedliche Spielertypen). Nennungen: Fabian Rieder (Qatar-Rechtsrolle), Ndoye/Manzambi/Okafor/Steffen/Vogt als mögliche WM-Faktoren.
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Chapters
Tap a time to open that second in VOIntroducing Benjamin Huggel and Pascal Zuberbühler
0:45 to 3:05
The hosts introduce the guests, discussing their football careers and achievements.
“Und eigentlich am liebsten, dort wieder umeinander krabbeln und ihre Unterschrift auf das Riesentrikot draufkitzeln.”
Current State of Swiss Football
3:05 to 6:40
Discussion about the current challenges and narratives in Swiss football, including team performances.
“jetzt gerade so in der Schlussphase sind der supersten Super League der Welt, hätte ich doch noch, und ich habe zwei Experten hier bei mir, hätte ich doch noch zwei Fragen.”
Positive Stories from the Season
6:40 to 10:00
The guests share positive stories and experiences from the current football season.
“Wir jummern auch, wenn wir nicht runterkommen.”
Disappointments of the Season
10:00 to 13:20
Analyzing the disappointments of the season and discussing the challenges faced by clubs.
“Ja, vor allem, dass unsere Vorzeigenvereine, vom Schweizer Fussball, die über Jahre hinweg immer wieder gute Leistung hat, ich bin enttäuscht oder enttäuscht von der Vereinsführung.”
Looking Ahead to the WM
13:20 to 14:00
Transitioning discussion towards the upcoming World Cup and expectations.
“Aber der Schörner hat es ja hervorragend gemacht und er hat da eine riesen Euphorie mit rein gebracht.”
IB's Performance Expectations
14:00 to 14:51
Discussion on IB's requirement to rank in the top positions and Basel's search for a sports director.
“Ich vertraue an Christoph Spiecher, dass er das herkommt, obwohl er im Moment so bei den Interviews mit das intern analysieren, mit das anschauen.”
Ticket Prices and World Cup Buzz
14:54 to 16:10
Exploration of the rising ticket prices and the expected excitement around the World Cup matches.
“Zubi, du bist ja der Ausbildungschef der Weltkolli.”
Swiss Team's Ambitions for the World Cup
16:11 to 18:01
An analysis of Swiss players' ambitions regarding their performance in the World Cup.
“Vielleicht sehe ich es auch im Fernsehen.”
The Importance of Setting High Goals
18:02 to 19:21
Conversations about setting ambitious goals for the Swiss national team and the impact of public expectations.
“wir wollen ins Halbfinale kommen, wir wollen die Schweizer Meisterschaft gewinnen, wir wollen Meister werden.”
Evolution of Swiss Football
19:22 to 24:08
Discussion about how Swiss football has changed over the years and the current strength of the national team.
“Ich glaube, wir sind dann fair genug, wenn jetzt, keine Ahnung, Portugal im Achtelfinale entfesselt ist.”
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Quality of Current Swiss Squad
24:09 to 27:00
Analyzing the strengths and weaknesses of the current Swiss national team's squad ahead of the World Cup.
“Wenn man den Vergleich zieht, ist es heute sicher ansehnlicher zum Anschauen.”
Final Thoughts on Team Selection
27:01 to 28:00
Final discussion on potential surprises in the team selection for the World Cup and the importance of team dynamics.
“Okafar hat eine Verletzung an der Waden, wo man nicht so genau weiss, in welche Richtung es geht.”
Discussing Team Dynamics and Player Roles
28:00 to 29:20
Exploration of the importance of player roles and team dynamics in tournaments.
“Und kann mal Luft schnuppern, kann mal so mitkommen.”
Memories of Past Tournaments
29:20 to 31:40
Reflecting on personal experiences and challenges faced during tournaments.
“Also, hast du mich wirklich so weit, dass ich frage, wer würdest du als dritten Goal mitnehmen?”
The Importance of Team Bonding
31:40 to 34:10
Discussing how team bonding and relationships affect performance.
“Man hat überlegt, ob es zwei Beine haben.”
Current Team Atmosphere
34:10 to 36:30
Insights into the current team's atmosphere and camaraderie.
“vier Wochen, fünf Wochen die ganze Zeit unterwegs und Vollgas und gut zu sein.”
Anecdotes from Team Life
36:30 to 38:10
Sharing light-hearted and personal anecdotes from team life.
“Nein, aber ich glaube, die haben natürlich schon, der Stamm von dieser Nazi hat schon wahnsinnig viel zusammen erlebt und die mögen sich gut, die haben sich gern, da ist viel Sympathie um und das ist extrem wichtig.”
Analyzing Granit Xhaka's Impact
38:10 to 42:00
Discussion on Granit Xhaka's contributions and skills as a player.
“Granit Xhaka, er spielt auf der Position, in der du auch gespielt hast.”
Analyzing Goalkeeper Styles
42:01 to 43:21
Learn about the contrasting styles of goalkeepers Jan and Kobel.
“Und Gregor Kobel hat eine unglaubliche Karriere noch vor sich als Goalie.”
Emerging Talents in Swiss Football
43:21 to 45:03
Discover promising players like Fabian Rieder and their potential impact.
“Er ist extrem explosiv, er ist extrem schnell.”
Pride in the Swiss National Team
45:03 to 46:34
Discuss the pride felt about the current Swiss national football team.
“Ich weiss, das findest du langweilig, weil du natürlich mit Namen arbeiten möchtest, aber die Leute klicken auf Namen.”
The Impact of Experience and Team Dynamics
46:34 to 47:52
Explore how experience shapes team performance in tournaments.
“Aber wir haben wirklich ein wunderbares Team mit einem sehr guten Trainer unter Nussdorf.”
Transitioning from Super League to National Team
47:52 to 49:32
Learn about players moving from the Swiss Super League to the national team.
“Kommen sie im Laufe des Turniers zu einem Stammblitz?”
The Pressure of World Cup Expectations
49:32 to 51:14
Understand the pressures players face during the World Cup.
“Rajopi Vogt, Alvin Sanchez ist gefallen.”
The Role of Media and Speculation in Player Careers
51:14 to 53:06
Examine how media speculation affects player careers and transfers.
“Ich glaube, es kann gut sein, dass wenn Murad Jagd ihn so einfach mitnimmt wie ihn, dass er vielleicht zu null Einsatzminuten kommt.”
Experiencing the Thrill of World Cup Competition
53:06 to 56:00
Hear about the excitement of playing in the World Cup and its significance.
“am Turnier, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass er nachher Transfer macht.”
Discussion on the World Cup Experience
56:00 to 58:46
Explore the excitement and personal experiences related to playing in the World Cup.
“Man geht, man spielt und dann kommt es ihm schon gut.”
Predictions for Switzerland in the World Cup
58:46 to 59:44
Hosts share their predictions on how far Switzerland will go in the tournament.
“Ich habe auch mal gesagt, kein Viertelfinal.”
Transcript
Automatic transcript. May contain errors.0:03Benjamin Huggel:Die Folge Forza wird präsentiert von UBS.
0:15Benjamin Huggel:Einen schönen Abend miteinander. Hallo, mein Name ist Florian Ratz. Ich bin Fussballreporter beim Blick und Podcast-Host von Forza. Wir sind auf Einladung von UBS. Das freut uns extrem. Wir sprechen heute über Fussball, über die Nazi, über die WM, vielleicht noch ganz kurz über den Zürcher Fussball. Könnte möglich sein. Und was mich besonders freut, ist, dass unsere beiden Gäste schon komplett abgelenkt sind. Und eigentlich am liebsten, dort wieder umeinander krabbeln und ihre Unterschrift auf das Riesentrikot draufkitzeln. Begrüßet ganz herzlich mit mir zusammen Benjamin Huckel. Du hast raufgekommen, Benny.
1:00Benjamin Huggel:Du bist so klein, man sieht dich sonst nicht. Ja, aber ja. 41 Länderspiele. Danke, danke. SRF-Experte, Unternehmer. Und ich verwechsel es immer, du bist nicht der Mann von den 1 '000 Goals, sondern der Mann vom 1 '000 Goal der Schweizer Nationalmannschaft. Richtig. Du magst dich sicher noch erinnern. Du hast so viele Goals geschossen für Gnaci. Logisch mag ich mich erinnern. 50 % davon waren das 1 '000 Goal. Genau. Das hast du schön gesagt. Hast du sonst noch ein paar Nettigkeiten bereit? Du darfst Platz nehmen. Das ist Wahnsinn. Und als Zweiter kommt Pascal Zuberbühler, Zubi.
1:36Pascal Zuberbühler:Oh, gut, gut. Hallo, Widerland.
1:40Benjamin Huggel:Zubi, jetzt dir gib ich Hand. Und Benni hat ja keine Hand gehalten. Ja, unbedingt. Sehr sympathisch. 51 Lern im Spiel. Er hat gesagt, ich soll es nicht. Ich darf es auch nicht. Sonst komme ich mir so mega klein vor neben euch. Ich denke, ich bin so in der Mitte. Gut. Der einzige Schweizer Nazigohli, der ohne Gegengol von einer WM heimgereist ist, oder?
1:59Pascal Zuberbühler:Ja, aber wir haben nicht viel gewonnen, aber wir haben es erreicht, dass wir keinen Gegengol überkommen. Ich höre nie gerne, wenn nur ich der einzige Goalie gewesen bin. Nein, die Mannschaft gehört dazu und ohne die Mannschaft hätte ich das auch nicht erzielen können.
2:12Benjamin Huggel:Du hast gesagt, du willst unbedingt über den 13. Mai reden, aber ich habe leider keine Zeit dafür.
2:21Pascal Zuberbühler:Das ist jetzt mit dir.
2:23Benjamin Huggel:Dort unten einen FCZ-Fan. Ist das möglich? Und dann kommt mein Chef, Emanuel Gysi, der Sportchef vom Blick. Bei dir habe ich nur aufgeschrieben FC Trimbach, FC Winsnau. Wir geben uns aber an die Hand. Genau, das freut mich sehr. Und den missroten Auslandstransfer. Genau, ich hätte mal für den SV Weil zu studieren zu Studienzeiten, aber es muss irgendein Formularsport abgeschickt worden sein. Wenn es zum Rückrunden starten, haben sie mich dann nach einem halben Jahr mittrainiert. Ich habe mich dann wieder nicht mehr mehr und habe mich dann auf anderes fokussiert. Also das heisst, wir können hier extrem auf Augenhöhe reden.
3:02Benjamin Huggel:Es geht nicht um die WM, es geht um die Nazi, aber weil wir jetzt gerade so in der Schlussphase sind der supersten Super League der Welt, hätte ich doch noch, und ich habe zwei Experten hier bei mir, hätte ich doch noch zwei Fragen. Und die erste, weil ich ein positiver Mensch bin, würde ich euch gerne fragen, was für euch die schönste Geschichte ist von dieser... Weil ich habe zuletzt drei Zürcher Derby gemacht. Das nimmt einem ein bisschen Glauben ans Gute im Leben, aber es gibt sicher auch schöne Geschichten. Benni hat sich sicher vorbereitet darauf. Also weisst du, als ehemaliger Sportler du hast eigentlich nicht Fussball nach Geschichten bewährt, sondern nach Resultat.
3:44Benjamin Huggel:Und es ist absolut verdient, dass Thun den Meistertitel gewonnen hat. Sie haben das gut gemacht, sie haben das von A bis Z gut gemacht. Am Schluss Ich habe das Gefühl, sie kommen noch ein bisschen im Straucheln, aber sie haben es trotzdem ins Ziel gebracht. Und von dem her ist sicher das rauszuheben. Du hast den Turm ein bisschen gemacht. Du hast gesagt, man darf nicht auf Ibiza gehen, wenn man Schweizer Meister ist. Das habe ich nicht gesagt. Man darf schon. Man sollte einfach nicht gehen, wenn man zwei Tage später gegen jemanden schutet, der noch in irgendeiner Form in einer relevanten Meisterschaftsrunde involviert ist.
4:20Benjamin Huggel:Meinst du das jetzt ernst? Ja, selbstverständlich. Wirklich?
4:23Pascal Zuberbühler:Ich bin ja nicht einverstanden. Ich auch nicht. Die hätten von mir aus nicht weit zerbleiben bis zum Schluss. Du 21 schickst.
4:32Benjamin Huggel:Das haben sie ja faktisch. Die Mannschaft, die dann aufgelaufen ist, hat man ja dann gesehen, warum man die erste Garde gespürt hat. Normalerweise während der Saison.
4:42Pascal Zuberbühler:Nur weil sie jetzt in Sion verloren haben, finde ich das nicht okay. Zu sagen, dass die Anführungszeichen mit der zweiten Garde aufgelaufen sind. die Anführungszeichen. Ich finde, eher herauszuhalten für mich in dieser Superleague-Saison ist Sion. Sion, wie sie sich zeigen, wie sie sich präsentieren, was sie für Spieler haben, was für Transfer sie gemacht haben. Wir kennen ja da in der Deutsch-Schwitz-Nussion jede Woche mal den Trainer wechseln und sonst alles auswechseln. Aber was sie dort jetzt machen, kontinuierlich, finde ich wirklich Kompliment und Chapeau, wie die Familie Gonsardet das jetzt gemacht hat.
5:17Pascal Zuberbühler:Mit dem Tilly-Tollo bin ich unser ehemaliger Stürmer. Mitspieler beim FC Basel früher. Und ich finde das lobenswert, was sie machen. Und die werden von mir aus gesehen auf der dritten Position abschliessen.
5:30Benjamin Huggel:Ich kann gar nicht sagen, Didier Dolo, das ist ja eigentlich, also du bist ja eigentlich der Angriffsauslöser gewesen.
5:36Pascal Zuberbühler:Der Bini hat den Bällen nachgeschaut, der übrigens gespielt wurde.
5:41Benjamin Huggel:Genau, man hat vorhin den George Comandarakis gehabt und Didier Dolo hat den Ball nachgesagt.
5:45Pascal Zuberbühler:Und du warst das erste Mal am Schreiben auf der Tribüne? Das habe ich noch nicht geschrieben.
5:50Benjamin Huggel:Für die Leute, die das nicht wissen.
5:52Pascal Zuberbühler:Früher hast du bei uns noch kritisiert und die Noten reingekommen.
5:56Benjamin Huggel:Ja, das war nicht immer lustig.
6:00Pascal Zuberbühler:Aber heute sitzen wir hier.
6:02Benjamin Huggel:Wir können ja verzeihen. Benja hat sich beklagt und sich beklagt. Nein, nein, mein Chef. Oder mein Berater hat angerufen. Ja, zu Recht. Manuel, wir waren noch bei der schönen Geschichte. Jetzt sind wir begann. Das Durchschnittsalter ist so jung, die wissen gar nicht, dass die mal zusammen geshautet haben. Hast du von der aktuellen Saison eine schöne Geschichte? Ja, ich finde es total unfair, dass ich jetzt das grosse FC Thunhasser gilt. Das sind zwei Tage. Da bist du jetzt selber drin. Jetzt musst du einmal einen Journalist, der mal ein bisschen runterkommt. Schon ist er am Jummern. Wir jummern auch, wenn wir nicht runterkommen.
6:46Benjamin Huggel:Das ist ja einfach so Dauerzustattung. Nein, aber nennen muss man sicher noch den FC St.Galen. Ich finde, wo im letzten Sommer man nicht so sicher war, ob es das gut kommt. Die erste Saison, Enrico Maassen, war ein bisschen zu erfahren. In unserer Flugparade haben wir eigentlich, wo wir immer vor der Saison sagen, welchen Trainer könnte es als erstes picken, das war, glaube ich, relativ weit oben. Das müssen wir wahrscheinlich aus Transparenz... Wie wird das weissen? Flug? Flugparade?
7:15Pascal Zuberbühler:Bei den Goalies ist das eigentlich. Ich sehe also so klugparat. Genau, und dann gibt es noch die, die es noch ein bisschen
7:21Benjamin Huggel:weiterspickt, das ist dann der Trainer, wenn der Goalie nebenher greift. Aber das ist ja ein Kompliment
7:26Pascal Zuberbühler:für die Mannschaften, die jetzt vorne stehen. Dunn, wunderbar, Vereinsführung, alles wunderbar, der Trainer lässt man arbeiten, super. St. Gallen, genau dasselbe, der Trainer lässt man arbeiten, super. Sion, der Trainer lässt man arbeiten, Vereinsführung, alles tiptop, super. Und all die Vereine, die halt nicht performen, Dort haben wir ein anderes Problem. Da können wir sonst ein anderes Mal reden.
7:46Benjamin Huggel:Meinst du, dass es genau diese sind? Oder eine gewisse Konstanz?
7:52Pascal Zuberbühler:Ich finde, nein. Ich finde gut, dass man das mal sieht. Und ich finde, dass alle Vereine, alle Vorzeigeklubs, wir können auch die Champions League schauen, mit Böder Glimm, die die gemacht haben. Das ist auch, ich finde, wir sollten wieder ein bisschen zurückkommen. Mit dem Ein - und Aus wechseln und Spielerinnen bringen und Trainer wechseln. Also wenn wir in der Super League Vereine haben, Spitzenverein, Vorzeigungsclubs vom Schweizer Fussball in fünf Jahren acht oder neunmal Trainer wechseln, dann verstehe ich die Welt eben auch nicht mehr. Das ist auch etwas, da kann es nicht gut kommen, schlussendlich.
8:25Pascal Zuberbühler:Aber ich hoffe, man lernt daraus und ich hoffe, die Vereine werden jetzt auch dementsprechend sich weiter anders aufstellen in die Zukunft.
8:34Benjamin Huggel:Wir sind ja immer noch beim Positiven. Wie man merkt. Nein, ich habe mir genau das aufgeschrieben. Ich habe mir aufgeschrieben, hatte. Mattia Gocci-Torti, die instellendste Trainer. Maura Lustronelli, drittes, die instellendste Trainer. Didier Tolo, vierte und Enrico Maas fünftener. Die sind auf den ersten vier Plätzen. Mario Frick hat es leider nicht in die Finalrunde geschafft, aber es ist vielleicht schon... Also ich finde das eigentlich über das Gesamte gesehen noch eine coole Geschichte. Dass alle die, die mehr als ein Jahr rum sind, der Benni wird nervös. Jetzt könnt ihr in Zukunft eine Bleibparade machen, statt Flugparade.
9:10Benjamin Huggel:Du kannst sie einfach umkehren. Das ist schön an der Flugparade. Ja, aber das ist nicht das Gleiche. Das ist ein negativer Approach. Okay, wir denken darüber nach. Das Internet ist endlos. Wir machen einfach beides. Ist das ein Deal? Mit KI macht es das automatisch. Es droht uns wahrscheinlich. Da ich ja auch lebensbehandender positiver Mensch bin, Ist es an mir, nach den grössten Enttäuschungsfragen der Saison zu fragen? Ihr habt es schon ein wenig angedeutet und Florian hat sich über Zürcher Fussball lustig gemacht. Zum Einstieg. Wo... Ich mache mich nicht lustig, ich leite mit. Gehört aber.
9:51Benjamin Huggel:Aber vielleicht lassen wir gleich zuerst unsere zwei Gäste schmerzen. Du könntest uns schnell einschnuren. Ja, ich glaube. Was ist Zubi für dich die grösste Enttäuschung in der abgelaufenen Saison?
10:05Pascal Zuberbühler:Ja, vor allem, dass unsere Vorzeigenvereine, vom Schweizer Fussball, die über Jahre hinweg immer wieder gute Leistung hat, ich bin enttäuscht oder enttäuscht von der Vereinsführung. Wie man den Verein führt, was man für eine Philosophie hineinbringt, hat man eine Philosophie hineingebracht, mit allen Wechselungen, und da gehe ich nicht auf einen Verein hinein, es gibt gerade mehrere Vereine. Und das ist schon etwas, das mich sehr enttäuscht hat in dieser Saison. Kann mal passieren, dass man Fehler macht, niemand ist perfekt. akzeptiere. Und ich würde sehr interessant das verfolgen, wie es jetzt weiter oder was man für Lehre daraus gezogen hat für die neue Saison.
10:44Pascal Zuberbühler:Das würde ich ganz genau anschauen.
10:45Benjamin Huggel:Also du hast jetzt keine Glutenen, aber ich vermute, sie kommen aus Städten, die mit B anfangen.
10:50Pascal Zuberbühler:Und mit Z. Das ist einfach. Genau, oder mit Z. Wenn du es reintest, Zürich. Ich bin sehr enttäuscht in Zürich. Ich liebe die Stadt. Das ist eine wunderschöne Stadt. Super. Aber mit allen Zürchervereinen zu 100 Stunden, das ist das. Wenn man es dann anschaut und analysiert, dann muss man sich nicht fragen, warum man da unten steht. Benni?
11:13Benjamin Huggel:Ich kann nicht viel anders sagen. Es ist sicher so, dass ich insgesamt...
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11:21Pascal Zuberbühler:Das bist du, glaube ich, nicht du. Vielleicht das Gseiter. Ja, wahrscheinlich. Vielleicht Gseiter, Achtung. Das Gebäude wehrt sich. Ich bin Durgauer.
11:31Benjamin Huggel:Nein, ich glaube, es ist so, dass es natürlich extrem wichtig ist für den Schweizer Fussball in Europa, dass die Klubs, die am meisten Ressourcen zur Verfügung haben, die so einsetzen, dass sie das Vorderste sind und nachher auch internationale Punkte holen, dass der Schweizer Fussball wieder in diesem UEFA-Ranking weiter nach oben kommt. und da muss man sagen, wenn das so richtig sein wird, dann haben die alle underperformed. Nein, also es ist eben Städt mit B, Basel, Bern, um es vielleicht noch zu sagen, für die, die nicht so alphabet-sicher sind. Ich bin wirklich bei IB bleib in der Vorbereitung, wo, ich meine, der FCB ist letztes Sommer Meister geworden, hat jetzt offensichtlich eine Kurve nicht gekriegt.
12:23Benjamin Huggel:Bei IB hat man sich ja eigentlich erhofft, dass man irgendein Leer aus einer Saison, die auch schon schwierig war, hat das nicht hinkriegt, warum auch immer. Es ist ein einsamer Berner, der uns etwas mitteilt. Überhaupt nicht irritierend. Was dort schief gelaufen ist, gibt es etwas, was euch Hoffnung macht, dass es diesen Sommer jetzt Klick macht, nachdem es letzten Sommer, letzten Winter, wo man ja wieder investiert hat auf den Transfermarkt, wieder am Trainer Posten nochmal geschrubbt hat, kann es das mal funktionieren.
13:00Pascal Zuberbühler:Und dann nehmen wir ihn auf die Bühne. Von wem redest du jetzt? Von Bern? Von IB. Von IB, ja gut. IB hat über Jahre lang einen Vorzeigeklub letztes Jahr Baselstube geholt. Eine riesen Euphorie. Shakiri zurück. Der hat den Unterschied ausgemacht. Ich bin zwar sonst immer ein Verfechter von einer Person macht alles auf in einer Mannschaft. Aber der Schörner hat es ja hervorragend gemacht und er hat da eine riesen Euphorie mit rein gebracht. Bei IB, ja, es wird ganz interessant sein, um zu sehen, was die Zukunft gibt. Die haben 30 Kader-Spieler, drei laufen Verträge aus. Der Jerry Soane ist zurückgekommen.
13:41Pascal Zuberbühler:Ich freue mich, wenn ich ihn mal sehe, mal fragen, wie er das jetzt gesehen hat. Seit er da bei Bern unterschrieben hat, hat er irgendetwas unterschätzt? Wie sieht er die Zukunft? Der würde sicher gerne neue Spieler haben. Aber es kommen dann noch drei Spieler, die ausgesehen sind, zurück. Dann hat man immer wieder 30 Spieler, wie viel auslehnen wird. Das wird ganz interessant werden, was IB da macht. Ich vertraue an Christoph Spiecher, dass er das herkommt, obwohl er im Moment so bei den Interviews mit das intern analysieren, mit das anschauen. Aber Fakt ist, IB muss in den Top 2, 3 müssen, der Top-Busin, fertig.
14:20Pascal Zuberbühler:Unsere Liga, unser Fussball müssen in den Top-Busin.
14:23Benjamin Huggel:Der andere Klub, die FC Basel, sucht ein Sportchef. Hat bei euch das Handy gelaufen. Ihr werdet eigentlich logische Kandidaten. Wir erzählen natürlich jetzt in diesem Podcast, dass das Handy gelaufen hat und dass wir bald eine Doppelsportchefrolle das Gebäude hat wieder etwas gegeben. Eine Doppelsportchefrolle werden übernehmen, Subi und ich. Sensationell. Breaking News. Perfekt. Hat sich schon gelohnt. Wunderbar. Sehr gut. Wir kommen in Richtung WM. Wir biegen in Richtung WM ab. Zubi, du bist ja der Ausbildungschef der Weltkolli. Kann man das so sagen bei der FIFA?
15:03Pascal Zuberbühler:Als Nebenjob. Als Nebenjob.
15:06Benjamin Huggel:Aber bei den Ticketpreisen kannst du nicht mehr schrauben, oder?
15:11Pascal Zuberbühler:Nein, sie wird... Es ist schon eine Schraube. Sie geht einfach immer durch. Sie können einfach verdoppeln sich alles im Moment. Aber da kann ich nichts machen. Das ist unglaublich. Der Hype, der Preis ist enorm hoch, total hoch. Finalticket, sie werden gehandelt ohne Ende. Ja, das ist eine Situation, wo es enorm, der Boom, es ist ein Riesenboom. Ich kann nur das sagen, ich weiss, dass die Spiele voll sind. Auch solche Spiele, die vielleicht nicht die Lukativen nehmen sind. Aber Benni und ich werden live dabei sein. und es ist wirklich enorm, was da für ein Boom-Up geht im Moment.
15:54Benjamin Huggel:Können Sie sich vorstellen, dass zum Beispiel Schweiz-Katar bei diesen Matchen, wo sich vielleicht nicht gerade alle Welt ein Ticket holen will?
16:03Pascal Zuberbühler:Meinst du, ja? Ja. Wir schauen es dann an. Gut. Machst du dann ein Foto vom Stadion, wie viel das aussieht?
16:11Benjamin Huggel:Vielleicht sehe ich es auch im Fernsehen. Ich schalte es normalerweise immer ab, wenn der Benni Vettig schwarzt, dann schalte ich erst wieder rein, wenn er schwarzt. Ricardo Rodriguez hat gerade im Blick ein Interview gesagt, Ziel, Halbfinale für die Schweizer Nazi. Realistisch, Benni? Ja, was soll er sonst sagen? Final? Ja, könnte er auch sagen. Das hätte er vielleicht gedacht, er geht nicht ganz auf das grösste Ziel, sondern auf das zweitgrösste. Das lässt er ihm gar nicht.
16:39Pascal Zuberbühler:Das könnte er ja vom Blick heraus sagen. Aber weisst du,
16:43Benjamin Huggel:wenn du nicht daran glaubst, dass du in den Halbfinale oder im Final kommst, weil du dann selber in den Halbfinale oder Finale kommen willst. Also du musst dir das ja selber mal vergegenwärtigen, dass du das möchtest, dort herkommen. Und darum finde ich es gut, wenn ein Spieler so etwas öffentlich äussert. Man hat immer in der Schweiz, ja, es sind schon x Spieler kritisiert worden, weil sie halt hohe Ziele formuliert haben. Ist für euch Journalist, habt ihr gefunden, das Fresse? Nein, der hat gesagt, Halbfinale. Dann können wir sagen, wenn sie nachher früher ausscheiden, dann können wir einen ein bisschen durch den Gagel ziehen.
17:15Benjamin Huggel:Aber was soll er denn sagen? Wir möchten Gruppenphasen überstehen. Dann würde er auch wieder schreiben, die Nazi hat keine ambitionierten Ziele. Darum muss ich sagen, finde ich das gut. Ich glaube, Gruppenphasen überstehen muss Ziel sein von den Schweizer Nazis. In meinen Augen auf dem ersten Platz. Dann kommt man gegen einen drittplatzierten und dann kommt man im Achtelfinal, wenn das so läuft, auf Portugal, was natürlich eine super schwere Hürde ist und wenn man die übersteht, ja, dann ist vielleicht auch das Halbfinal möglich.
17:50Pascal Zuberbühler:Zubi? Ja gut, ich körper mich. Ich bin absolut mit dem Bini. Ich habe auch immer gerne gehabt, wenn man gesagt hat, wir wollen Weltmeister werden, wir wollen ins Halbfinale kommen, wir wollen die Schweizer Meisterschaft gewinnen, wir wollen Meister werden. Ist klar, ist für euch nicht immer ein wunderbares Fressen. Aber ich habe gerne, wenn Leute aus dem Mund aufmachen. Klar, wir Spieler, wir dürfen, oder ehemalige spielen. Wir dürfen es nicht aufmachen. Aussendurch können wir es auf dem Platz aufmachen, um zu performen. Aber ich habe gerne, wenn man solche Vorgaben gibt.
18:26Pascal Zuberbühler:Rodriguez hat es gesagt, ja. Alpfinale, ich finde das eine geworpte Aussage, aber ich finde das super. Das sind für mich Typen, die im Leben vorwärts gegangen sind. Und darum hat er auch so eine Karriere gemacht. Und ich finde das eigentlich wunderbar, wenn man solche Spieler hat. Klar, muss man liefern. Ihr Alli-Fans, ihr habt dann als erstes einen Hinterkopf, wenn irgendwann mal etwas nicht gut geht oder wenn mir irgendwie ein Pass nicht gelingt. Ja, du hast gesagt, wir kommen in den Halbfinale. Das ist klar, mit dem wir leben. Aber das sind für mich Typencharakteren, die wir brauchen in der Schweizer Nationalmannschaft und die wir auch haben.
18:58Benjamin Huggel:Und wenn wir jetzt noch schnell den Hockeyvergleich machen können. Patrick Fischer hat vor zehn Jahren gesagt, die Schweiz wird Eishockey-Weltmeister. Und man hat quasi ausgelachen. Und heute denkt man, doch, das ist realistisch. Dream Big, das ist nicht so eine Schweizer Eigenschaft aber ich finde, wir könnten besser werden und darum ist es doch gut, wenn Rodriguez das Ziel formuliert hat Ich glaube, man hat sich schon ein bisschen daran gewöhnt an die Art von Zielsetzung Du hast jetzt Fischer gesagt wir haben den Granit-Pacht seit der UR 17 WM, immer bis zum Final
19:33Benjamin Huggel:Wir Medien sind jetzt zweimal angesprochen worden also wir schätzen es grundsätzlich schon wenn jemand eine Ansage macht, logischerweise. Ich glaube, wir sind dann fair genug, wenn jetzt, keine Ahnung, Portugal im Achtelfinale entfesselt ist. Wir müssen ja nicht gleich 6-1 untergehen, das wäre einfach okay. Nein, das müsste nicht sein. Ich glaube, in der Schweiz, ich könnte das anders sehen, dann sagen zu geben, aber ein gewisser Grundrealismus ist, glaube ich, sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei denen, die mitfiebern, eigentlich ja da. Und dass die Latte noch ein bisschen etwas hochsetzen.
20:06Benjamin Huggel:Also was wolltest du eigentlich sagen? Du warst an einer EM zuletzt im Viertelfinal, hast England am Rand vom Ausscheiden gehabt. Es hat wirklich nicht viel gefehlt. Aber sagen noch einmal dasselbe, das ist irgendwie auch langweilig. Ich habe das Gefühl, aber auch wenn die sagen, die Medien machen sich dann lustig darüber, ich glaube, über diesen Punkt sind wir schon hinweg. Weil die sind ja die erste Generation gewesen, die sich regelmässig für Turniere qualifiziert hat. Lustigerweise sind Ihr war nur an einem Turnier zusammen. Ich glaube es 0-4. Ist das möglich? Dann hat es sich irgendwie so mit Alpay als 0-6 für die mit ergeben.
20:48Benjamin Huggel:Gut gesagt. Aber ihr war die erste Generation, die regelmässig mitgemacht hat und ich habe das Gefühl, die, die jetzt shooten, die sind eben nochmal, ich will euch jetzt nicht runter machen, nochmal einen Schritt weiter. Bei euch haben sie immer gesagt, wir sind regelmässig dabei und jetzt ist eben so, nein, wir setzen uns auch grosse Ziele und die Leute glauben tatsächlich daran und sind hier in der Bahn, also sind hier schon in der Langstrasse umeinander getanzt, weil es einen Nachfinalsieg gegeben hat. Habt ihr das Gefühl, die Mannschaft ist schon nochmal einen Schritt weiter wie ihr damals gewesen seid?
21:20Benjamin Huggel:Oder mache ich euch jetzt runter?
21:21Pascal Zuberbühler:Nein, es hat sich verändert. Ganz klar, der Fussball verändert sich, die Spieletypen verändert sich und wir in der Schweizer Nationalmannschaft bin ich übrigens. Hier ist der Pädigraf Schiedsrichter. Da hat uns noch die die gelbe und die rote Karte gegeben. Siehst du, habe ich gerade gesehen. Das hat mich gerade zusammenzucht. Übrigens, du hast es schon scharf bei den Fieferobern. Hast du schon vier Abend, oder was? Das ist unglaublich. Letztendlich haben wir es die gelbe und die rote Karte gegeben. Zurückkommen. Ich finde schon, die Schweizer Nazi hat einen Charakter. Wir haben jetzt gar nicht geschafft, dass für mich ein absoluter Leader in dieser Mannschaft aber auch die anderen Spieler, wir ziehen da gut mit, Wir haben einen guten Trainer, wir haben einen guten Staffel.
22:04Pascal Zuberbühler:Wir Schweizer Nazi müssen uns wirklich absolut nicht verstecken. Wie ich vorhin gesagt habe, die Europameisterschaft gegen England war nah dran. Am Schluss fehlt mir das gewisse Etwas. Aber an einem Turnier, weiss ich nicht, da sind die Barrieren offen. Ich finde schon, wir haben uns schon etwas verändert. Ich sehe es jetzt im Positiven. Wenn wir früher den Mund aufgemacht haben, wurden wir geschlachtet. Ich bin ja auch sehr gut, oder? Basler zieht dich, Florian hat uns reingehauen. Schön abgeschnissen. Florian ist berüchtet. Jetzt fahre ich mir gerade Parallelen ein.
22:38Benjamin Huggel:Der Fussball hat zu verändern, ist ihm besser geworden. Journalismus auch.
22:43Pascal Zuberbühler:Ja gut, das können wir noch... Journalismus ist ein einfacher Job geworden. So muss ich es sagen. Ihr könnt zuhause sitzen und könnt die grossen Buchstaben schreiben. Früher sind wir auf dem Platzteig. Früher bist du jeden Tag im FC Basler auf dem Platzteig. Weisst du noch?
22:58Benjamin Huggel:Mit dem Blöckchen
23:00Pascal Zuberbühler:und dem Schreiber haben wir es aufgeschrieben. Heute können wir ja nicht einmal ins Training schauen.
23:05Benjamin Huggel:Der Vorhang wird ja einfach zogen in dem Moment, wo der Florian kommt. Werden sie nervös? Fabio Cestini hat es letztes Mal, als ich ins Training ging, tatsächlich seinen Adelaat hochgeschickt und gesagt, es fänden jetzt nicht gut, Spieler werden nervös, wenn man sieht, dass sie über rechts nicht aufbauen können.
23:19Pascal Zuberbühler:Aber Beni, so ist es richtig. Du hast Journalismus heutzutage, da können wir noch diskutieren. Nein, aber sicher. Das ist sehr wichtig. Gesundes Journalismus. Darum sind wir ja hier. Darum sind wir ja hier.
23:33Benjamin Huggel:Ach, das wird ein Wahnsinn. So schön. Beni will noch etwas zu den Nazis sagen. Das Thema ist Nazi. Zu den Schweizern ist es so, die Schweiz ist heute besser als wir im Vergleich zu den anderen Mannschaften. Wir mussten oft defensiv abwarten, weil wir nicht die Möglichkeiten hatten, um das Spiel zu dominieren. Sie haben uns so relativ viel rausgeholt zu unserer Zeit. Aber Nazi hat jetzt die Qualität, dass sie natürlich gar gegen ganz viele Mannschaften kann und muss dominieren, das Spiel machen, das Spiel bestimmen und das macht sie auch gut. Wenn man den Vergleich zieht, ist es heute sicher ansehnlicher zum Anschauen.
24:17Benjamin Huggel:Ich finde sie im Achtung. Ein richtig cooler Match. Früher hat man also WM 2010, Schweiz, Spanien dann ist man halt irgendwie im Redwyne hingeguckt und hat terrorisch den Ball einmal über die Linie. Das ist immer noch ein Wunder. Also war es einer der Höhepunkte von deiner Karriere? Nicht. Also Spieler ist nicht, aber Resultat her schon.
24:39Pascal Zuberbühler:Aber ich finde, jetzt gehen wir ein bisschen zu negativ hin. Wir können ja in Qualifikation mit 2-0 setzen. Es war ein wunderbares Spiel in der Barasch gegen die Türkei. Ja, das stimmt. Für die Binnen vielleicht nicht so, für uns nicht so. Also das Spiel war gut, aber nachher nicht. Das Spiel war erfolgreich. Sie hatten einen riesen Unterhaltungswerk. Wir haben keine Türkei. Es ist mittlerweile 20 Jahre.
25:02Benjamin Huggel:Es ist alles verjährt. Die Herren da vorne.
25:05Pascal Zuberbühler:Die nicken die ganze Zeit. Die Dame weiss ja nicht genau. Sie hat ein bisschen kalt bekommen.
25:10Benjamin Huggel:Doch, sie nickt auch. Ich sehe sie immer. Okay, sehr gut. Wenn wir über die reden, die an die WM mitfahren. Aufgebot ist das grosse Thema. Es geht nicht mehr lang. bis die 26 nominiert werden. Vorhat Jacking normalerweise nimmt er sich ein Joker. Fabian Frey ist ganz am Anfang von seiner Amtszeit plötzlich in der Qualifikation auftaucht und hat eine nicht unwichtige Rolle gespielt. Renato Steffen hat das Comeback gefeiert. Wer ist es das mal? Es dürfen auch Leute unter 30 sein übrigens. Jens.
25:50Pascal Zuberbühler:Der Ben ist der Nazi-Expert. Ich hätte keinen einschneiden. Sorry, da würde ich jetzt gar nichts sagen.
25:56Benjamin Huggel:Also weisst du, wer ist der Joker? Der Joker ist nicht entscheidend. Es ist entscheidend, wer ist der Stamm. Und im Stamm hat die Schweizer Nazi wirklich eine gute Mannschaft, was wir nicht so haben. Wir haben nicht alle Positionen Leute, die die Stammformationen gleich ersetzen können. Wir haben bei der Goalie-Position keine Probleme. Goalie 1, Goalie 2, deep top. Wir haben in der Innenverteidigung keine Probleme. Wir haben im defensiven, zentralen Mittelfeld keine Probleme. Aber auf den Aussenpositionen wird es ein bisschen schwieriger. Rechts, hinten, Wittmann. Amenda hat jetzt immer Rechtsverteidiger gespielt in Frankfurt.
26:40Benjamin Huggel:Wobei ich glaube nicht, dass das seine beste Position ist. Links, hinten, Rodriguez, wo angesprochen worden ist. Mouheim ist nicht mit der Verletzung. Auf der Seite müssen wir hoffen, dass Ndoy gesund ist. Vargas ist gesund. Der war lange verletzt. Okafar hat eine Verletzung an der Waden, wo man nicht so genau weiss, in welche Richtung es geht. Manzambi wird ein wichtiger Spieler für die Schweiz sein. Er kann in verschiedenen Positionen spielen. Hinter der Spitze, auf der Seite. und vorne im Sturm ist natürlich der Brehl ganz wichtig. Ich hoffe, der Zeki Amduni kommt auch noch mit und gibt noch bei den Einsatzminuten bei Burnley in der letzten Runde.
27:27Benjamin Huggel:Das ist der Stamm. Das sind die, die super wichtig sind. Dann gibt es noch ganz viele rundherum, die auch, die ich jetzt nicht namentlich genannt habe, auch wichtig sind. Um deine Frage zu beantworten, was ist die Überraschung? Ich habe mich da schon vor dem letzten Zusammenzug festgelegt, dass ich glaube, er wird Alessandro Vogt mitnehmen. St. Gallen ist ein junger Stürmer, der jetzt die letzten Menschen ein bisschen Mühe hatte. Gegen Lugano wurde in der ersten Halbzeit ausgewechselt, weil es nicht so gelaufen ist. Aber Transfer in die Bundesliga ist eigentlich schon fix. Und kann mal Luft schnuppern, kann mal so mitkommen.
28:06Benjamin Huggel:Ich glaube, das könnte ich mir vorstellen, dass das noch ausprobiert wird. Aber das ist ein Wild-Gas.
28:12Pascal Zuberbühler:Sehr gut, sehr gut. zusammengefasst. Aber trotzdem noch Frage, ich finde trotzdem noch, oder du weisst es auch, wir sind sechs, fünf, sechs Wochen miteinander zusammen. Länger wie jeder andere Turnier. Und wenn du jetzt einen Joker mitnimmst, ich finde es schon noch wichtig, dass du einen Typ mitnimmst, der vielleicht der Mannschaft ein bisschen gut tut kann. Das ist etwas das Gleiche. Aber die hast du ja schon dabei, oder? Ja, die hast du schon dabei, dabei, aber gleich der eine, der darf dann nicht einer sein, der nach der dritten Woche, vierten Woche nachfolgt, ein bisschen segert. Das Gleiche wie bei den Goalie.
28:52Pascal Zuberbühler:Du hast gesagt, zwei Goalie, den dritten hast du nicht genannt. Da musst du auch noch aufpassen, wer da mitnimmt. Du hast einen dort, der dann ein bisschen im Goalie-Team rein, das ist übrigens die wichtigste Position in einer Mannschaft, die ihr noch nicht wisst. Okay? Gut. Dort ist auch noch wichtig, dass du die dritte Position, der dritte Goalie, Das wird noch eine interessante Entscheidung vom Nationaltrainer geben.
29:20Benjamin Huggel:Also, hast du mich wirklich so weit, dass ich frage, wer würdest du als dritten Goal mitnehmen? Das ist jetzt wirklich der ultimative Joke.
29:26Pascal Zuberbühler:Ich habe es schon gesagt, und das haben mich am Anfang viel ein wenig belächelt, aber ich finde halt, der Job, ich mache einen riesen Job in dieser Saison mit dem FC SIA. Und ich bin nichts mit dem FC SIA, ich bin auch kein Balliser, ich bin Thurgauer, Aber ich sehe, was er leistet. Er ist ja ein Riesenweg. Das ist ja am weitesten auseinander. Genau. Aber er hat schon, wie man es er zeigt, er ist auch wieder zurück auf dem Ausland. Dort mal bei IB, nachher ist er aus dem Ausland. Nachher war es sicher nicht schade, zurückzukommen. Und er ist zum FC SIA. Das ist für mich auch noch, wow, okay. Er geht zu SIA, weiss nicht, was abgeht.
29:59Pascal Zuberbühler:Und er hat sich jetzt damit selber belohnt, auch mit seinen Leistungen. Also diese Saison, muss ich sagen, ist er sehr gut.
30:05Benjamin Huggel:Du hast es jetzt gerade angesprochen. Das ist auch eine Frage, die ich mir aufgeschrieben habe. Wenn man an so ein grosses Turnier geht und man ist so lange zusammen. Ich kann mich wahnsinnig gut erinnern, ich erinnere mich an 2010 mit dem Scott Schipfel. Dort hat man den Spieler ins Teamhotel angerufen und sie hat ihn abgenommen, weil es eine Langeweilung war. Und dann haben wir, die sind in Südafrika irgendwo ganz weit weg gewesen, nebendran hatte es noch ein Casino und das war es. Und dann haben wir gesagt, hey, zu guter Glück ist der Scheiss eigentlich vorbei. Wir können uns nicht mehr sehen.
30:37Benjamin Huggel:Was braucht es alles, damit es funktioniert, damit der Spieler Nummer 26 nicht eine Schnitte zieht, damit nicht alle vom Handy verschwinden in ihrem eigenen Hotelzimmer? Sind ihr euch 0-4 nie auf den Geist gegangen? Also der Zub ist mir natürlich nie auf den Geist gegangen. 0-4 habe ich glaube vor 24 Stunden 12 Stunden gejast. Ich habe das Gefühl. Ich glaube, ich habe ein Turnier, ich schaue Gias. Gias oder Ping-Pong-Spiel. Aber ich glaube, um die Frage zu beantworten, man hat gelernt aus diesen Turnieren. Wir sind 2010 auch in Südafrika irgendwo auf dem Hochland in der Nähe von Johannesburg gewesen.
31:23Benjamin Huggel:Und nebendran hatte es auch so ein abgehalfteres Hallenbad und ein Casino und irgendwelche Gazellen, wo wir geredet sind. Aber die waren schön, oder? Ja, die waren schön, aber es war nicht die grosse Ablängel. und es ist ja ein bisschen Lagerkoller aufgekommen, muss ich sagen. Mit der Kanzelle hast du ja etwas anderes gedacht. Nein, nein, nein.
31:42Pascal Zuberbühler:Man hat überlegt, ob es zwei Beine haben. Ja, genau.
31:45Benjamin Huggel:Mit der Kanzelle ist es ja etwas anderes.
31:47Pascal Zuberbühler:Schau, dort oben ist eine. Ja, genau.
31:51Benjamin Huggel:Ich glaube, man hat schon daraus gelernt, was ich ja immer komisch gefunden habe. Man ist ja zu Hause, wenn man zu Hause als Fussballprofi ist, dann geht man nach dem Training nach Hause zu der Familie. und ich habe nie verstanden, wieso das an einem Turnier nicht alles möglich sein sollte. Und ich glaube, auch aus dem haben sie gelernt, dass Partnerinnen, Partner etc. Kinder auch in der Nähe dürfen sein und so einfach auch die Ablängung in der Zeit gibt gar keinen Grund, um das nicht zu machen. Wieso man das bei uns immer gemacht hat, frage ich mich heute noch. Ich habe es nie verstanden. Ich glaube, das ist das, wo die Nazi, also alle Nationalmannschaften, daraus gelehrt haben und darum ist das Lagerkoller-Thema, glaube ich, nicht mehr so gross, wie es früher noch war.
32:39Benjamin Huggel:Die anderen waren glaube ich die Ersten, die immer die ganze Familie dabei hatten. Ich weiss, in jedem End zu mir war es immer die grosse Geschichte. Die anderen sind mit ihrer Familie in Ausgang oder shoppen und so und alle anderen waren kasserniert in ihrem Hotel und haben sich 24 Stunden konzentriert darauf, dass sie in vier Tagen nochmal einen Match machen. Nein, wie man bei den Engländern sieht, hat es noch nie Probleme gegeben. Wir sind ja die Wagserfolge geworden. Genau, es ging immer problemlos. Wenn ich mich richtigerin bin.
33:10Pascal Zuberbühler:Aber ich finde, das ist das jetzt. Gut, das war früher noch. Jetzt auch schon x Jahre sind wir hier an der WMZ in 2.06 leider. Da war ich nicht dabei. Aber ich erinnere mich sehr gerne zurück. Ja, es war eine lange Zeit. war. Ja, wir haben es immer gesehen. Jawohl, wir haben geasset, wir haben es gut untereinander, wir haben wirklich gut drin gehabt, aber das ist etwas, was in mir drin bleibt. Also die Momente in Bad Bertrich sind wir gewesen, irgendwo voll im Giet raus. Es gab keine Kazele, dort gab es nur so Bäume und Hügel und sonst nichts, wirklich. Aber wir haben es so gut untereinander. Und das sind die Momente für uns Fussballer, bin ich.
33:52Pascal Zuberbühler:Das sind die Sachen, die bleiben. Die hast du lange lang im Rucksack hinein. Und darum finde ich es schade, wenn einer sagt, nach einem Turnier, zum Glück bin ich HDI, scheisse mich an, dann sollen sie aufhören zu schütten. Das sind doch genau die Momente, die zählen. Auch für euch Journalisten, wenn ihr an ein Turnier geht, sind ihr dann vier Wochen, fünf Wochen die ganze Zeit unterwegs und Vollgas und gut zu sein. Und dann kommst du nach Hause und sagst, wow, das ist eigentlich unglaublich. Ich war dort dabei, habe dort die Berichte gemacht, ich habe dort das gemacht. Das ist das Gleiche für den Fussballer.
34:22Pascal Zuberbühler:Und ich finde, für das ist auch der Moment, da ist man Profi. Und wenn es dann irgendwann mal fertig ist, kann man sagen, hey, ich habe den Moment erleben dürfen.
34:31Benjamin Huggel:Gibt es einen Nazi-Teamkollegen, der sagt, hat jetzt vielleicht die Öffentlichkeit gar nicht auf dem Schirm, wo Gold wert ist für vier, fünf, sechs Wochen zusammen sein, wo in der Lage ist, keine Ahnung, du kannst es wahrscheinlich besser von Punkt bringen, auf was es ankommt.
34:50Pascal Zuberbühler:Ich wollte trinken, willst du antworten?
34:53Benjamin Huggel:Nein, sagt doch, er hat dich gefragt.
34:55Pascal Zuberbühler:Nazi-Kollege, da hat schon immer wieder einen lustigen Vogel drunter gehabt, wo wir Gas gegeben haben, oder er Gas gegeben hat. Ich muss wirklich sagen, der Nazi 206 für die WM-Qualifikation bei ihm, wir haben es unglaublich, die Qualifikation, die Mannschaft, der Zusammenhalt, wir haben uns am liebsten gefreut, in die Nazi zu kommen, wir haben uns gefreut, in Fäusesberg auf, wo wir zusammen Zug hatten. Das war unglaublich, war. Da hast du zehn Jungen zusammengekommen. Wir sind uns im Arm gelegen. Kobi Kuhn als Trainer. Wunderbar, das Team. Der erste Job war immer ein bisschen gefährlich. Ja, das war gefährlich, aber Kobi hat ja gesagt, du...
35:34Pascal Zuberbühler:Wie hat er es gesagt?
35:37Benjamin Huggel:Kobi ist ja mein Kornbar und hat gesagt, was denken eigentlich die anderen, wenn das so zu spät Stunden an der Bar sind?
35:46Pascal Zuberbühler:Aber bleiben noch ein bisschen, oder? Das hat er nicht gesagt. Dann ist es wieder gegangen.
35:49Benjamin Huggel:Was wollte er uns sagen?
35:52Pascal Zuberbühler:Nein, wir hatten eine gute Zeit hier zu machen. Ich denke immer gerne zurück und zurück. Der eine ist ein bisschen der lustige, der andere ist ein bisschen seriöser. Und das brauchst du immer so. Aber ich weiss jetzt nicht, wer jetzt hier rausheben soll. Nein, ich sage jetzt keinen Namen, weil sonst fühlt sich der andere benachteiligt.
36:10Benjamin Huggel:Absolut. Und wir fährbleiben. Benni, du bist ja bei der aktuellen Mannschaft als Experte dabei. Hast du das Gefühl, dass es in dieser Mannschaft auch so eine Atmosphäre herrscht? Braucht es das vielleicht gar nicht? Sind die so, ich weiss auch nicht, so professionell? Die haben einfach ihr Ziel, die müssen gar nicht unbedingt die besten Kollegen sein. Nein, aber ich glaube, die haben natürlich schon, der Stamm von dieser Nazi hat schon wahnsinnig viel zusammen erlebt und die mögen sich gut, die haben sich gern, da ist viel Sympathie um und das ist extrem wichtig. Das ist ja, jeder, der hier sitzt, in einem Arbeitsteam, man muss nicht befreundet sein, aber wenn man mit Leuten zusammen arbeitet, die man auch ein bisschen mag, die man ein bisschen sympathiert hat, dann geht das viel ringerer, als wenn es jeder da geht und denkt, jetzt sehe ich den schon wieder.
36:57Benjamin Huggel:Ich glaube, das spüre ich auch im Team. Wenn ich sie auch Spass machen zusammen, habe ich das Gefühl, die haben eine gute Stimmung im Team. Ich glaube, das ist auch so, dass sie sich freuen, wenn sie wieder zusammenkommen. Man muss auch sehen, das war bei uns auch so. Ich habe noch kurz im Ausland gespielt, aber wenn man im Ausland wohnt, dann ist die Nazi-Sammenkunft und dann wieder zurück in die Schweiz gekommen. Ich fand es immer sehr cool. Wieder zurück in die Schweiz gekommen und wieder alle gesehen. Das war immer so wie nach Hause. Das ist bei den jetzigen Nazis immer noch so.
37:34Pascal Zuberbühler:Aber das ist nur eine kleine Anekdote. Das darf man erzählen. Unbedingt. Unser Chefkoch in der Nazi. Ich weiss doch nicht, was kommt. Ein Chefkoch in der Nazi. Der Bulli. Der Emil. Der Emil Bulli. Wir sind nämlich seit der Nazi gegangen, unsere Trainer hatten es nicht so gerne vom Verein. Die Spieler, die man täglich unter Kontrolle hat, sind Nazi und kommen wieder zurück mit dreieinhalb Kilo mehr. Das ist schlecht.
37:59Benjamin Huggel:Dreieinhalb Kilo?
38:00Pascal Zuberbühler:Nein, ich nicht. Aber er hat abgehakt. Er hat immer gut gegessen. Das war schon ein schöner Moment.
38:08Benjamin Huggel:Wir haben es vorhin schon angesprochen. Granit Xhaka, er spielt auf der Position, in der du auch gespielt hast. Und klar, inzwischen hat es auch der Letzte eingesehen, dass er ein grossartiger Fussballer ist. Aber vielleicht, Benni, kannst du uns noch das Laien erklären, warum eigentlich?
38:28Benjamin Huggel:Ja gut, er ist so ein guter Spieler, dass er eigentlich jede Mannschaft, die er bis jetzt gespielt hat, seine Karriere deutlich besser macht. Er macht seine Mitspieler deutlich besser. und das hat von verschiedenen Faktoren, die dort hineinspielen. Einerseits natürlich seine persönliche Klasse, seine Qualität, seine Passsicherheit, seine Technik, aber dann auch seine Mentalität. Er verlangt immer den Ball, er will immer den Ball in den Fuss, er schieucht sich auch nicht, angespielt zu werden, wenn er in einer Situation ist, wo er den Ball vielleicht verlieren könnte und auch dann persönlich schlecht aussieht.
39:09Benjamin Huggel:Das ist ihm egal. Er zieht das durch, auch Wattaball. Und er coacht natürlich mittlerweile die ganze Mannschaft. Er ist der verlängerte Art vom Trainer. Er checkt den Fussball genauso, wie es den Trainer checkt. Und kann auf dem Feld, weil er ja viel näher ist in der Distanz. Auch verbal, natürlich die Spieler coachen und guiden. Und von daher ist er ein fantastischer Spieler. Und es ist kein Zufall, dass er sich auch in jedem Team durchgesetzt hat. Bei Arsenal auch gegen Widerstand. und er ist ein Superspieler. Man muss wahrscheinlich sagen, er ist der kompletteste Fussballer, den die Schweiz je gehabt hat.
39:48Benjamin Huggel:Ich habe in einer Chatgruppe von Basler, die nicht alle im Fussball unterwegs sind, hatte es immer zwei, die immer gefunden haben, ja, der Karnit, der macht immer nur so Querpässe und so. Also inzwischen sind sie, glaube ich, auch überzeugt. Aber die Kritik hat es ja am Anfang von seiner Karriere immer wieder so gegeben. Ja, der spielt dann einfach den Querpass. Hast du das begreifen? Los, Flo, jetzt muss ich aufpassen. Jetzt muss ich wirklich aufpassen. Ja, es ist ein Sport, der sich viele Leute interessiert. Das ist mega toll. Das hast du selber auch genossen. Nein, das ist schön, dass sich für Fussball wirklich viele Leute interessiert, aber das kommen nicht alle daraus.
40:31Benjamin Huggel:Dann würde ich dir noch eine Goalie-Frage stellen. Es ist jetzt das erste grosse Turnier von Gregor Kobel. Jan Sommer hat die Nazi mitgeprägt und jetzt kann man sagen, gut, jetzt ist hinten auf den anderen Ding, der hält die Bälle und das ist ja okay. Das ist eigentlich keine Umstellung, nehme ich an.
40:49Pascal Zuberbühler:So würdest du es sagen, oder? Genau.
40:51Benjamin Huggel:Ich dachte, das könnte ich noch lancieren, wenn ich es so formuliere. Das ist ein klassischer Ragebait.
40:56Pascal Zuberbühler:Ja, aber ein klassischer, ja. Nein, ich... Also zum Jan zuerst noch etwas. Also, grösstes Kompliment von meiner Seite, was er in seiner Karriere macht. Das größte Kompliment, wie er es jetzt sicher zeigt. Ich bin gespannt, was in Zukunft mit ihm abgeht. Basel hat ja abgeschrieben.
41:16Benjamin Huggel:Das ist BZ-Base, wie sie es geschrieben hat. Wir haben es abgeschrieben.
41:20Pascal Zuberbühler:Ihr habt es abgeschrieben? Ja.
41:24Benjamin Huggel:Zitieren. Wir haben es abgeschrieben. Du musst nicht nochmal die Schlagzeile lesen. Nein, ich habe keine Zeit gehabt. Es steht dort, Das wäre der Original.
41:32Pascal Zuberbühler:Das muss aber noch lösen. Das ist gut. Mit dem Gregor Kubel haben wir natürlich einen hungrigen, jungen Läu, der extreme Qualität hat. Da müssen wir nicht rundherum diskutieren. Aber ich finde immer schlecht, wenn man anfängt zu vergleichen. Mit dem Jan, der hatte ich jetzt den gehabt. Und mit dem Gregor, der hätte ich jetzt den nicht gehabt. Das finde ich immer schlecht. Jan ist ein absoluter Ausnahmetalent für mich, der Goalie-Typ. Und Gregor Kobel hat eine unglaubliche Karriere noch vor sich als Goalie. Es war am Anfang ein bisschen interessant, um zu sehen, unsere Abwehrchefen, Innenverteidiger, das Ziemenspiel mit Jan, das Ziemenspiel mit einem Kobel.
42:21Pascal Zuberbühler:Es sind zwei verschiedene Typen. Kobel ist sehr laut während des Trainings. Jan ist ein bisschen leise während des Trainings. Der Benni hat sich immer aufgelegt, weil ich immer die Schnarren offen hatte. Ich weiss es. Für die einen ist es besser, für die anderen ist es schlechter. Und das muss ich jetzt noch ein bisschen finden. Es hat ab und zu Situationen gegeben, wo es Abstimmung, Goalie, Verteidiger, dass die Abstimmung noch reinkommen muss. An einem Turnier, wie in einer Weltmeisterschaft, das muss klappen. Vom ersten Moment an, da zählt es. Da gibt es ein Spiel und dann muss es sauber sein.
42:56Pascal Zuberbühler:Gregor Koppel für mich absolut ein wunderbarer Goal, was er in der Bundesliga wunderbar leistet. Wir haben von den Bundesliga-Experten als besten Goal betitelt. Es ist einer, der noch besser werden kann. Er ist schon sehr gut, aber er hat immer noch zwei, drei Sachen, die er noch besser werden kann. Es ist die Frage, wo? Ja, wo? Genau. Für mich ist er ein hungriger Tiger. Er ist extrem explosiv, er ist extrem schnell. Er ist Wahnsinn, was physische Eigenschaften hat. Aber mir ist er ab und zu könnte er ein bisschen gelassen in der Position bleiben und von dort aus reagieren, wo er immer noch irgendwie in einer Position ist und sich versucht, die richtige Position zu finden.
43:58Benjamin Huggel:Gibt es Spieler, die das Gefühl haben, an diesem Turnier einen Schritt machen können, den man gar nicht erwartet hat? Ich denke an Fabian Rieder, der an der Weltmeisterschaft in Qatar plötzlich rechts gespielt hat. Da hatte niemand so richtig aus der Rechnung, ausser Murat. Da hat ihn dann reingeworfen. Dann haben alle gefunden, das macht es noch vernünftig. Gegen Brasilien, und der Defensive irgendwie die Linie halten. Ich habe eben so, du hast schon Mansambi gesagt, wir haben jetzt ein paar Spieler, die wir früher auch nicht so hatten, die Speed, also die, die so richtig vom Flügel, so richtig mit Geschwindigkeit kommen, oder?
44:37Benjamin Huggel:Den N 'Andoi finde ich, hat eine wahnsinnig coole Entwicklung gemacht für mich. Als ich auch bei Basel gespielt habe, habe ich immer gefunden, du bist so schnell, aber was machst du eigentlich mit dem Ball? Weisst du es? Vermutlich nicht, ich nehme dran auch nicht. Weisst du, gibt es so Spieler, die euch darauf freuen, habt ihr das Gefühl, vielleicht ein Aldrin Sanchez, könnte plötzlich irgendwie eine Rolle übernehmen, aber man gar nicht. Ein bisschen Fantasist, ein bisschen atypischer Schweizer Spieler vielleicht sogar. Wie gesagt, ich bleibe beim Team. Du nicht. Aha, der Benni, der Team. Ich weiss, das findest du langweilig, weil du natürlich mit Namen arbeiten möchtest, aber die Leute klicken auf Namen.
45:19Benjamin Huggel:Ich bin nicht dazu um zu schauen, auf was geliefert wird. Sonst muss man besser das Haare anzahlen.
45:27Pascal Zuberbühler:Nur schnell, das, was du gesagt hast, Florian, ich finde, dass, wenn ich nur die Namen, die du gesagt hast, weisst du, dann muss ich schon sagen, wow, das macht mich unheimlich stolz. Wir sollten alle stolz sein, dass wir so eine Schweizer Nationalmannschaft haben. Ein solcher Einzelspieler, den du jetzt gerade gesagt hast. Unglaublich. Weil wir darauf ein Potenzial haben. Und auf das können wir stolz sein. Und ich bin auch nicht einer, und da bin ich mit dir, wenn ich einen einzelnen Spieler raushebe, ich habe jetzt vorne über den Goalik gesprochen, und ich wollte Gregor Kobel sicher nicht kritisieren, das sicher nicht.
46:01Pascal Zuberbühler:Aber wenn ich jetzt noch für Goalitrainer sein könnte, würde ich ihn so gerne trainieren, wirklich. Das würde mich so reizen. Und das würde ab und zu auch ein bisschen klopfen, aber das ist wirklich etwas, das würde mich reizen, der hat so viel Qualität. Aber das, wenn ich nur gehört, die Namen, Alle hier, wie Sie auch Rocafort, auch Mansambi etc. Das ist wow. Wir haben eine unglaubliche Mannschaft. Wir haben eine unglaubliche Mannschaft und da können wir wirklich drauf stolz sein. Klar, ihr wollt alle Sieg sein, ihr wollt alle die Schweizer Nationalmannschaft König sein. Das wollen wir auch. Das wollen wir ja auch.
46:37Pascal Zuberbühler:Absolut auch. Aber wir haben wirklich ein wunderbares Team mit einem sehr guten Trainer unter Nussdorf. Absolut.
46:47Benjamin Huggel:Du hast gerade Luft geholfen, sonst hätte ich es nicht reingehen können. Nein, ich finde, die Erfahrung, die ich im Fussball machen durfte, ist so, dass es vielleicht schon ab und zu einen gibt im Team, der vielleicht speziellere Performance leistet, als dass man das von ihm erwartet. Das ist möglich, aber 95 % wissen wir, wie die Schweizer Mannschaft ist. Und die, wie es dir Zubi gesagt hat, ist sehr gut. Und die sind sehr eingespielt, die sind sehr erfahren. Und wenn sie keine Verletzungen haben, auf wichtigen Positionen, dann können sie wirklich sehr weit kommen. Und es ist nicht so, das ist so, wie soll ich sagen, das ist so Träumerei, dass man das Gefühl hat, man hat jetzt noch einen, der vorher gar nicht gut war, plötzlich ist das super gut.
47:35Benjamin Huggel:Sie sind ja alle gut, also die Schütter ja alle gut. Sie sind in der Nationalmannschaft im Moment vielleicht noch nicht gerade so die Super-Top-Rollen. Ja, ich meine, es ist sicher so. Bei Manzambi ist die Frage, wo wird sie Platz sein? Vielleicht bei Yashari, wo wird sie Platz sein? Kommen sie im Laufe des Turniers zu einem Stammblitz? Oder müssen sie eigentlich immer hinten anstehen? Das ist der Punkt. Wie gehen sie damit um? Manzambi wird momentan die ganze Welt sagen, was er für ein grosses Talent ist. Was er ja auch ist, das muss er jetzt zuerst verarbeiten. Ich hoffe, dass er in seinem Umfeld Leute hat, die sagen, du bist zwar ein grosses Talent, aber in der Schweiz muss man trotzdem noch ein bisschen hinterher stehen, dass er nicht nach zwei Spielen schon nervös wird im Training und weiss nicht, was er für komische Sachen macht.
48:25Benjamin Huggel:Und das sind die Sachen, die wichtig sind zum Erfolg des Turniers bestritten. Aber das ist ja auch faszinierend, was ich sage, man sucht einen, der aus dem Nichts kommt. Wie auch immer das formulieren will. Es ist ja schon lustig. Die Nationalmannschaft unter Murat Yakin hat es zuletzt immer ausgezeichnet, dass es so ein Element gibt, wo Florian Fabian Rieda sagte, Michel Ebischer war so ein Kandidat. Quaddua, die Eltern unter uns erinnern sich, wo es wirklich gefühlt, dass es um Nichts kam. Also ich finde, darum hat es auch seine Berechtigung tatsächlich die Namen so ein bisschen durch zu gehen.
49:00Benjamin Huggel:Also ich meine jetzt in der Vorbereitung Bruno Okpus plötzlich auftaucht, wahrscheinlich mit dem Spielzeit-Rückrunde in der Bundesliga gefühlt taucht auch jeder Match irgendwie auf, wird international eingesetzt. Ja klar, also du wirst in einer Mannschaft die auch in einem europäischen Final steht und in einem DFB-Pokal auch gekommen ist. Also klar, es gibt viel Spielminuten zu verteilen, logisch. Aber das musst du dann zuerst machen, gleich. Also ich finde die Frage schon faszinierend. Jetzt vorher, ihr habt zwei Super League-Profis erwähnt. Rajopi Vogt, Alvin Sanchez ist gefallen. Darf man wieder hoffen, eigentlich für die Super League, für die Qualität?
49:43Benjamin Huggel:Das ist ein Zufall, dass man so eine Zeit lang hat es geissen, du musst im Ausland sein, um eigentlich eine Chance haben, in dem Nazi-Kader eine Rolle zu spielen. Ist das jetzt eine Momentaufnahme? Klar, der Vogt ist praktisch praktisch schon in der Bundesliga. Es hat ja eigentlich in jedem Nazi-Kader Spieler gehabt, die in der Schweizer Super League gespielt haben. Aber seit die Schweizer Nazi erfolgreich ist, hat wahrscheinlich die Mehrheit im Ausland gespielt und dort auch die Rolle übernommen. Und das wird auch weiterhin so bleiben. Und das ist auch gut so. Das muss weiterhin so sein. Das Ziel muss ja sein, dass zum Beispiel 21 Nazi eigentlich am besten Fall aus Super League-Stammspielern bestät.
50:24Benjamin Huggel:Oder vielleicht Sonniger, die schon im Ausland Stammspieler sind. Und dann für die A-Nazi dann meistens schon der Sprung ins Ausland passiert ist und sich im besten Fall die Spieler dort schon durchgesetzt haben. Jetzt. Der Vogt ist so ein Kandidat, wo man sich fragt, wie gross ist der Kump in der Bundesliga? Ist das er? Du hast ihn vorher als Joker erwähnt, für eine WM. Auf eure Frage wäre ich... Ich finde es spannend, oder? Achtung, Billy. Nein.
50:57Pascal Zuberbühler:Gibst du mit den kleinen Finger
50:59Benjamin Huggel:in die ganze Hand. Das ist eine harmloseste wirkliche Frage. Man nimmt die Wunder, in welcher Spielsituation. Wenn wir gegen Kanada noch ein Goal brauchen, dann schmeissen wir ihn rein. Wo siehst du ihn?
51:14Benjamin Huggel:Das kann ich dir so nicht beantworten. Ich glaube, es kann gut sein, dass wenn Murad Jagd ihn so einfach mitnimmt wie ihn, dass er vielleicht zu null Einsatzminuten kommt. Vielleicht stellt man im Training auch fest, dass vielleicht der Sprung noch ein bisschen gross ist, ich weiss es nicht. Aber er ist sicher für mich ein Spieler, der so gewisse Willen hat und so so eine Ehrgeiz, das sehe ich in ihm und das ist sicher ein Spieler, wo man vielleicht, ich weiss nicht, unbedingt den Goal braucht oder so könnte in so einer Situation sein, aber das ist jetzt extrem Glaskurgeln, was ich jetzt doch gerade erzähle.
51:55Benjamin Huggel:Wenn wir vor von Manzambi geredet haben, ist mir gerade so durch den Kopf gegangen, das ist ja immer eine Geschichte, die wir dann immer bringen. Oh, der ist noch ohne Vertrag, der ist vielleicht auf dem Sprung zu einem grösseren Klub. Die Weltmeisterschaft findet dann statt, wenn auch Transfers ansteigt oder unterschrieben werden. Ist das für Spieler... Also natürlich, für mich wäre es ein Riesenthema. Also schaffe ich nächstes Jahr in Zürich oder schaffe ich in Seligia? Es hat einen Einfluss, wo meine Kinder in die Schule gehen, wo muss ich noch Spanisch lernen. Du musst dir wahnsinnig viele Gedanken haben.
52:29Benjamin Huggel:Ich mache mir viele Gedanken. Ich habe viel Zeit und da mache ich mir viele Gedanken.
52:32Pascal Zuberbühler:Seit er in Zürich macht er sich Gedanken. Aber das ist das Los von einem Fussball. Das ist unser Beruf. Und das ist auch wunderbar, wenn du dir zeigen kannst. Unsere Schaufensterbühne ist der Fussballplatz, ist Stadion, ist die Meisterschaft, ist das Turnier, ist eine Weltmeisterschaft. was willst du noch mehr? Das ist ja gewaltig. Und dort zeigst du dich. Und wenn das andere kommt, wie es kommt.
52:55Benjamin Huggel:Ich meine, wenn ein Beschweizer oder irgendein anderer einen Vertrag hier oder her spielt gar keine Rolle, sich einfach in ein anderes Level spielt am Turnier, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass er nachher Transfer macht. Und ja, dann ist immer, gibt es verschiedene Komponenten, eben Lebenssituation, und Gehalt, Side-Benefits etc. ist es kompatibel mit der Familie und gibt es einen Transfer, es gibt keinen. Ich glaube, diese Situation, die Begriffe, die ist nicht so kompliziert. Welche findest du denn kompliziert? Wenn du jetzt als Mann Zambi weisst, irgendwie, die Marktwerte wird irgendwie in den 100 Millionen angeschrieben und es erzählt vielleicht die Hälfte der Welt, du bist ein mega super Schüttler, du musst unbedingt in die Premier League, der Riesenklub du bist die am Anschauen, der ist die am Anschauen, der ist die am Anschauen.
53:49Benjamin Huggel:Und du gehst so ins Turnier hinein, dann hast du das ja in deinem Rucksackli oder was haben wir? Ein Rollköpferli wahrscheinlich ja mit dabei. Und das sind ja die Gedanken, wenn du schon irgendwie vier Wochen hast, bis du nur schon irgendwie das erste Mal gegen Katar geschutet hast und bist vielleicht nicht zwölf Stunden am Tag am Jassen, dann kann ja drehen im Kopf, was du das meinst.
54:10Pascal Zuberbühler:Aber ist denn das negativ? Nein, da bin ich froh. Du kannst ja stolz darauf sein. Das ist ja genau das, was du erreicht hast. Die schreiben über dich, du bist so und so viele Millionen. Das ist ein bisschen utopisch mit diesen Zahlen. Das ist ein anderes Problem. Aber das kann dich ja stolz machen. Das ist ja gewaltig. Du bist in diesem Schaufenster drin. Wie lange bist du Profi? Das weisst du ja gar nie. Auf dem Monat ist nach zehn Jahren fertig. Das ist ja ein gewisser Ding. Wir Profi, das weisst du nie. Weil du eigentlich nie etwas vorausplanen kannst. Du kannst nichts vorausplanen. Du musst den Momentum ausnutzen.
54:40Pascal Zuberbühler:Jetzt bist du im Stadion, jetzt bist du im Schaufenster. Jetzt schaue ich dir zu. Jetzt wirst du bewertet. Und jetzt kannst du deinen Markt... Das ist doch super.
54:48Benjamin Huggel:Du musst mal eine Geschichte erzählen, Flo. Ja, bitte. Das ist ja lustig. Ich fange es erst so an. Schlussendlich, der Mann Zombie, was immer in der Zeitung geschrieben wird, das kann wahr sein, aber es kann auch falsch sein. Irgendeine Zeitung, während ich bei Basel war, habe ich geschrieben, ich habe eine Angebote von West Ham United. Das hat 0 % gestimmt. Und das Lustige war, ich habe mich gefragt, Ich weiss nicht, ob du warst, aber der Oli Guth vielleicht. Dann habe ich gesagt, das stimmt nicht. Ich habe kein Angebot. Ich war ehrlich und ich meinte, ich liege. Wenn ich gelogen hätte, meinte ich, ich sei ehrlich.
55:29Benjamin Huggel:Also seht ihr, wie es funktioniert. Es ist nur das Entscheidende, wenn der Berauder anruft und sagt, wir haben ein Angebot von Manchester United. Gut, wenn in der Zeitung steht, Real Madrid findet im Tal, Barcelona. Was bringt dir das? Das bringt dir gar nichts. Ich sehe den Punkt immer noch nicht. Vielleicht machen wir uns einfach zu viel Gedanken, wenn wir uns Szenarien ausmalen. Aber es gibt ja schon die Geschichten von Spielern, wo Zubi, du verzeihst, man steckt das so einfach weg. Man geht, man spielt und dann kommt es ihm schon gut. Mit dem muss es ja zuerst klarkommen. Sonst kannst du nicht Fussballprofi sein.
56:07Benjamin Huggel:Jeder Fussballprofi, Zubi hat es richtig gesagt, Bühne ist ein Fussballplatz. Je grösser Bühne, desto geiler. Und WM ist die grösste Bühne. Dort will jeder sein, dort will sich jeder zeigen, was nachher kommt. Das kommt nachher. Aber wenn du die Chance hast, dort dir zu zeigen, gibt es nichts Besseres. Also sich Gedanken machen, ob ich nachher muss den Kindergarten in Sevilla organisieren, das kommt alles nachher. Das ist alles lösbar.
56:31Pascal Zuberbühler:Und es hat überall gute Kindergärte. Das ist auf die ganze Welt.
56:36Benjamin Huggel:Das ist eine beruhigende Nachricht. Das heisst, es ist wirklich so cool an so einem grossen Turnier zu shooten, wenn man sich das als Kind vorstellt? Absolut. Also ich konnte mir als Kind nicht vorstellen, an einer WM zu shooten, aber ich durfte es erleben. Und natürlich ist es so geil. Ich meine, du bist im Panini-Heft und bist an einer WM und was gibt es geiles? Nicht. Apropos Panini-Heft, du wolltest mir noch deine fünf Lieblingsspieler von Katar sagen. Nein, das wollte ich nicht. Die muss ich noch lernen. Du bist zum ersten Spiel. Du hast ein paar aus dem Heftchen gezogen. Ja, ich habe das Heftchen schon voll.
57:15Benjamin Huggel:Ich habe übermotiviert zwei Kisten gekauft. Mein Sohn hat mir geholfen, die Bilder zu sortieren. Wir haben alles voll. Jetzt muss ich noch einkleben. Aber wenn ich die Katarins durchgeschaut habe, so viel kenne ich jetzt nicht. Es bleibt noch ein bisschen zufrieden. Der Zubi kennt sicher zumindest den Goali. Also das Nummer 1 bis 5.
57:34Pascal Zuberbühler:Den Goali kenne ich persönlich. Ein interessanter junger Mann. und dann der Afif, das ist ein... Es dreht sich alles um den Spieler. Afif. Das ist ein... Der kann einem wehtun, der kann auch eine Mannschaftswehtun. Aber man muss sich keine Angst machen jetzt. Den müssen sie unter Kontrolle haben, weil der das kann. Und die Katar, die können auch Fussball spielen. Da haben einen guten Trainer, spanischen Trainer, der weiss, wie es läuft. Wir können ja schon sagen, wir Schweizer haben eine einfache Gruppe, aber die spielen müssen alle zuerst gebildet werden. Das wird nicht ein Freilauf für uns, aber wir haben sicher einen gewissen Vorteil, ein bisschen Anführungsteigen, dass man da in dieser Gruppe nicht so mal muss durchkommen, ganz klar.
58:19Benjamin Huggel:Wir sind ja pünktlich, weil wir sind Schweizer und wir haben eine Stunde hier den Platz gehabt, sonst kommt die UBS oder die SBB und jagt uns fort. Ich möchte ganz zum Schluss ganz billig wissen, wie weit die Schweiz an dieser WM kommt. Ich fange bei Emanuel an, damit ihr euch das schnell können Sie überlegen. Ja, und irgendwie dann nicht. Viertelfinal.
58:43Pascal Zuberbühler:Bist du ein guter Experte?
58:44Benjamin Huggel:Ja, Hocker nebliert. Das hat es ja gesagt.
58:47Pascal Zuberbühler:Ich habe auch mal gesagt, kein Viertelfinal. Wobei eben, wenn das Szenario eintrifft und die Schweiz gegen Portugal muss, wo unter Druck ist, wo einen sehr guten Trainer hat, aber es gibt auch einen Cosimo Linho, der wartet auf den Posten. Und das wird dann ein bisschen tricky sein. Aber das ist ein anderes Thema. Okay. Ich sage auch Viertelfinal.
59:07Benjamin Huggel:Ich sage auch Viertelfinale. Mega langweilig. Dann sage ich Halbfinale. Sonst ist es ja mega langweilig. Jetzt sollen wir etwas anderes sagen? Nein, nein, ist gut. Oder sollen wir sagen, was wir finden? Ich finde alles von Klick. Das sind wir schon über den Klicks. Das ist ein einfacher Weg. Ich danke euch vielmals, dass ihr vorbeigehen seid. Ich danke euch allen, die auf diesen gemütlichen Stühlen sitzen. Dass ihr vorbeigehen seid. Ich habe schon eingeschlafen. Ich hoffe, ihr habt nicht irgendwie den S9 verpasst. oder der Dejaway Richtung Paris. Und damit beenden wir die Sendung. Danke vielmals, bis zum nächsten Mal.
59:42Benjamin Huggel:Ciao zusammen. Vielen Dank. Danke.
1:00:06Untertitelung des ZDF, 2020
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Pascal Zuberbühler erklärt, warum er gerne Nati-Goalie Gregor Kobel trainieren würde. Benjamin Huggel berichtet von einem Transfergerücht, das einfach nicht wahr war. Gemeinsam erklären sie, was die Nati an der WM braucht, um erfolgreich zu sein. Und warum sie daran glauben, dass die Schweizer in Nordamerika in den Viertelfinal kommen werden.
